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SSW 24+1 – es geht voran!

Das Baby ist so gross wie eine Aubergine

img_7863Wahnsinn, hatte ich doch in den ersten 3 Monaten der Schwangerschaft noch das Gefühl, das dauere ja eeewig, so bin ich heute schon leicht panisch wenn ich daran denke, dass ich schon bald im 3. und letzten Trimester sein werde und der Januar immer näher rückt. Verrückt, oder? Im Moment fühle ich mich gerade sehr wohl mit mir und dem wachsenden Bauch. Die Hüfte macht seit Samstag keinen Ärger mehr und lässt mich abends schmerzfrei im Bett liegen – welch Erleichterung! Ich habe keine Ahnung, wieso, aber ich hoffe dass es so bleibt!
Die Kinder sind diese Woche auch erstaunlich gut ins Bett. Mo/Di schliefen sie gemeinsam beim Grossen, am Di sogar schon als ich vom KiGa-Elternabend nach Hause kam; mein Mann sass entspannt auf dem Sofa, was bis jetzt nur selten vorkam😉 Nachdem ich gestern vom Training nach Hause kam und die Maus etwas weinerlich war (weiss gar nicht mehr, wieso), nahm ich sie mit zu uns ins Bett. Nachts kam dann auch der Grosse („Wachstumsschmerzen„), was ich am Morgen wohl wieder vergessen hatte, denn um 6.55 Uhr wurde ich wach und schaute auf’s Handy, merkte, dass da noch jemand auf der Papa-Seite liegt und flüsterte 3x laut (und ohne Reaktion😉 seinen Namen bis mir einfiel, dass ja mein Sohn da liegt. Ich dachte schon, mein Mann hätte verschlafen😉
img_7865Am Morgen hatte ich noch eine kurze Tragejacken-Beratung und der Nachmittag zeigte sich bilderbuchmässig schön🙂
Ach ja, gestern hatten sowohl die Maus auch als der Grosse (spontan) ihr Playdate mit Besuchern und obwohl es kühler war als heute, waren beide barfuss draussen unterwegs. Ach ja…😉
Für alle Nahe Eschen wohnhaften Leser, die nicht auf Facebook sind, das Gewinnspiel für die Gutscheine von MayCla Sport aber nicht verpassen wollen: ihr dürft für die Teilnahme auch hier kommentieren😉

Seele: gerade sehr gut, ein Sonnentag und das Baby meldet sich regelmässig, da schlägt das Mamaherz höher🙂 Manchmal ist mir kaum bewusst, dass ich schwanger bin, deshalb freut es mich umso mehr, wenn das Kleine aktiv ist im Bauch🙂

img_7877Untersuchungen/Arztbesuche: nächste Woche wieder…
Körper: der Bauch hat in der letzten Woche nochmals zugelegt, denke ich😉 Das Rasieren der unteren Körperpartien, ähem, stellt sich als zunehmend schwerer dar😀
Errungenschaften: —
Geht gar nicht: Der Schnupfen nervt, den ich nun schon seit Wochen mit mir rumschleppe. Schnelles Spazieren ist wie schon erwähnt mühsam.
Geht gut: Im Moment eigentlich fast alles😉 Morgen fällt mir dann wieder ein, was nicht gut geht😀
Must have: die Sonne geniessen, jetzt wo sie sich nochmals zeigt. Und so hat der Herbstbeginn doch noch etwas Gutes🙂 Auch die Kinder verbringen die Nachmittage fast komplett draussen – einfach schön! Und so harmonisch haben wir es gerade. Bleibt das bitte so?🙂

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(Langes) Stillen & die Medien – immer ein Reizthema

Es vergeht kaum ein Monat in dem nicht irgend ein Medium das Thema „Langzeitstillen“ wie es oft genannt wird und was so ungefähr als Definition für jegliches Stillen vom 1. bis zum 6. Lebensjahr herhalten muss, aufgreift. Aktuell muss Sara Kulka daran glauben, ein deutsches Model, bekannt aus #gntm. Ich kannte sie nicht aus der Sendung, weil ich die nicht schaue, sondern aus einer Facebook-Gruppe. Eine sympathische, hübsche Frau, die sich für einen bindungsorientierten Umgang mit ihren Kindern entschied. Sie stillt ihre 2-Jährige noch und ist gerade mit dem 2. Kind schwanger. Schön! Ich weiss jetzt nicht mehr, ob sie an die Medien herantrat oder die Medien an sie, es ist auch nicht weiter wichtig, aber man musste die Sache natürlich aufbauschen, die Leute um ihre Meinung anstacheln und Unwahrheiten über den Äther senden (eine Journalistin definiterte „bindungsorientiert“ mit „machen, was das Kind will“. Was natürlich Bockmist ist).

Jeder hat eine Meinung
Nun, leider ist das nichts Neues, handelt es sich doch meist um Medien, die nicht um eine seriöse Berichterstattung bemüht sind, sondern gerne mit plakativen Aussagen und Fotos arbeiten. Ihr wisst schon… Interessant ist, dass sich die halbe Gesellschaft zum Aufschrei hinreissen lässt obwohl sie angesichts der doch geringen Zahl an Müttern, die über das 2. Lebensjahr hinaus stillen, wahrscheinlich nie in Kontakt mit dieser Situation kam – weder persönlich (weil Mann, weil noch keine Kinder oder nicht/wenig gestillt) noch im näheren Umfeld. Aber es ist, ich habe das letztens gelesen und zitiere deshalb, „wie beim Fussball: jeder hat eine Meinung dazu!“ Interessant, oder?
Ich selber würde wohl arg schwanken wenn mich jmd um ein Interview bäte. Einerseits bin ich  der Meinung, dass mehr Berichterstattung zu mehr Akzeptanz der Thematik führen könnte weil das Stillen dann präsenter wird, so ungefähr wie das Thema „Stillen in der Öffentlichkeit“ (allerdings nicht wenn in boulevardesker „Qualität“ berichtet wird :P), andererseits würde mich so ein Shitstorm wahrscheinlich in eine tiefe Lebenskrise führen (ich hadere schon tagelang mit mir wenn ich ein Like verliere und nicht weiss, warum… typisch hochsensibel eben😛). vergeigt ein Medium das Thema, äussere ich mich meist noch und mobilisiere Verstärkung, was auch schon zu halb-entschuldigender Nachberichterstattung sorgte (es gab da mal eine ziemlich unüberlegte Kolumne in einer Schweizer Zeitung…), aber wenn ich ellenlang nur Kommentare ahne, die unter die Gürtellinie gehen, dann weiss ich, dass man da einfach nicht dagegen ankommen kann. Es handelt sich um festgefahrene Meinungen von engstirnigen Leuten, die es nicht besser wissen, aber glauben, das Zentrum der Welt zu sein. Da helfen keine Argumente mehr.
Hier auf dem Blog fühle ich mich dagegen safe genug weil ich weiss, dass meine Leser meine Einstellung so ungefähr teilen oder zumindest respektieren.

Ein mutiges Vorbild
Was bleibt noch zu sagen? Sara, ich finde es sehr mutig von Dir, dass Du Deine Einstellung öffentlich teilst gerade weil Dein Publikum ungleich höher ist als meins. Und gerade auch weil Du schwanger bist und man in diesem Zustand noch sehr viel empfindlicher ist als sonst. Sara, ich finde es toll, dass Du Dich fürs (lange) Stillen einsetzt, uns teilhaben lässt an Eurer Beziehung, an Deiner Art, Mama zu sein. Denn als Promi hast Du auch eine Vorbildfunktion und kannst Deine Fans lehren, dass es auch etwas „ausserhalb der Norm“ gibt und dass dies eigentlich ganz natürlich ist. Sara, ich wünsche Dir ganz viel Kraft um diesen Shitstorm zu verdauern und trotzdem weiter zu machen so wie Du (und Du allein) es für richtig hältst. Aber Du wirkst auf mich sehr stark und ich bin überzeugt, dass kein noch so mieser Kommentar Dich aus der Bahn werfen wird. Und allen, die mit Floskeln um sich werfen („eklig“, „armes Kind“, die „Mama kann nicht loslassen“, „gestört“ und was weiss ich noch), wünsche ich, dass sie sich anständig informieren bevor sie ihren Senf abgeben. Ich geh‘ ja auch nicht hin und sage „Fussball ist langweilig und doof und alle Spieler vom anderen Ufer“ nur weil ich es nicht besser weiss. Ich kann sagen: „Fussball interessiert mich nicht, ich finde es öde aber wer’s mag, der soll’s mögen.“ Etwas mehr Toleranz wäre schön, vor allem bei etwas so Privatem wie dem Stillen, das eigentlich nur das Stillpaar selber angeht und niemand anderen. Auch dann nicht, wenn man es öffentlich macht. Ein Interview ist noch lange kein Freischein zum Beschimpfen.

Und wen es irgendwie interessiert: die Maus hat das Interesse am Stillen in den letzten zwei Monaten immer mehr verloren. Sie hat es ganz selten mal wieder kurz versucht, wusste aber gar nicht mehr so recht, was damit anfangen. Es war mein Wunsch, dass sie so lange darf, wie sie mag und sich selber „abstillt“ und dieser Wunsch hat sich erfüllt und sie liess es ganz bilderbuchmässig langsam aber stetig „ausklingen“. Damit hat sie nicht zuletzt auch mir ein riesiges Geschenk gemacht. Nichts und keiner zwang mich, abrupt abzustillen. Ja, es wurde so ab der 12. Schwangerschaftswoche langsam unangenehm und sicher hat sie das gemerkt, aber es war dennoch ihre Entscheidung, sich von diesem von uns lange geliebten Ritual, dieser wunderbaren Nähe, zu lösen. Es erlaubte auch mir, mich langsam zu lösen. Ich würde aber lügen, wenn ich sagen würde, dass ich die Nähe nicht vermisse. Zumal sie recht zeitgleich in den letzten beiden Monaten auch immer seltener neben mir (ein)schlief. „Gross werden“ nennt man das wohl😉 Und es straft alle Kritiker Lügen, dass ein Kind, das so bindungsorientiert aufwachsen darf „niemals aus dem Elternbett auszieht“ und „noch im Schulalter stillt“. Ja, is‘ klar😉 Meine Tochter ist ein wunderbares, selbstbewusstes Kind, das ich über alle Massen liebe und ich habe das Glück, dass ich bald nochmals ein Baby bekommen werde und mich noch nicht komplett allein im geborgenen Nest wiederfinde😉

Illustration: Les mamans winneuses

mamalila

Und es wird Herbst…

IMG_3477So, ich melde mich dann auch mal wieder privat zu Wort… Alltagsbeitrag eben. In nicht mal zwei Wochen starten hier ja schon wieder die Herbstferien, für 3 Wochen. Zu gerne wäre man ja noch eine Woche weg mit den Kindern. Mein Mann hat auch frei die erste Woche, aber man kann nicht alles haben😉 Immerhin hatten wir es recht harmonisch am Weekend, beginnend beim (und sry, falls Ihr das alles schon partiell von meiner FB-Seite her kennt😉 Schwimmkursstart am Freitag, ein wahrer Hallenbadmarathon, aber mit vielen bekannten Gesichtern und einem netten Switch zwischen dem Mann und mir (ich fuhr erst mit der Maus hin, er kam mit dem Grossen nach und ich bin dann nach dem Kursstart des Grossen wieder heim mit der Kleinen. Das Wasser ist nicht kalt, aber wenn man so lange drin hockt und nicht viel tut, friert es einen halt doch mit der Zeit… Ja, und so wird von nun aus bis Januar so ziemlich jeder Freitagabend aussehen. Aber die Kinder haben ihre Gspänli im Kurs und machen somit begeistert mit, vlt komme ich so ab und zu dazu, ein paar Längen zu schwimmen und uns wäre es mehr als recht, wenn wir nächstes Jahr zwei auch im tiefen Wasser schwimmsichere Kinder haben und unser Haupt-Augenmerk dann nur auf Nr. 3 liegen muss. Beide haben ja im Urlaub auf Mallorca schon grosse Fortschritte gemacht, aber im Kurs wird halt schon noch mal etwas „professioneller“ drauf geschaut. Zudem sind unsere Kinder relativ „beratungsresistent“, aka schwerhörig, wenn wir ihnen irgendwas beibringen wollen😉
img_7849So. Das Wochenende war dann wirklich nett. Bin am Sa Morgen mit der Maus ins BJJ-Training während der Mann mit dem Grossen einkaufen war. Den Nachmittag verbrachten wir grossräumend und -putzend zuhause. Mich störte die sperrige Wickelkommode im Zimmer des Grossen schon lange. Gekauft haben wir sie, mit passendem Kleiderschrank, als wir noch im Schaanwald lebten. Die Kombi passte ganz wunderbar ins

Baby-/Kleinkindzimmer, das wir dort hatten. Auch nach dem Umzug passte alles gut zusammen und wir kauften neu nur ein Hochbett für den Junior. Ich wickelte da noch die Maus auf der Kommode. Nun fand ich, dass a) die Kommode dem Grossen für seine ganzen L*ego-Baustellen einfach zu viel Platz nimmt und ich das Kleine nicht unbedingt in seinem Zimmer wickeln muss oder will, jedes Mal über die ganzen Tretminen (aka winzige, pieksende Plastikbausteinchen oder schützenswerte Konstrukte aus eben diesen) laufend. Ergo: das Ding musste raus. Nur: wohin!? Im EG ist kaum Platz, im Mauszimmer sowieso nicht. Also verschob der Mann sein ehemaliges Sofa im oberen Stock, wo wir so eine Art Nische/Zwischenraum im Gang haben und platzierte die Kommode dort. Prima. Wickelecke gebongt! (Ignoriert bitte den Stuhl und die Puppe auf den Fotos :D) Gestern Morgen war ich dann auch lange damit beschäftigt, die Kleider des Grossen im Schrank zu sortieren und diejenigen aus der Kommode im Schrank zu platzieren. Der ist jetzt voll, aber es geht, denn es sind echt viele Klamotten weil wir da immer sehr gut beschenkt werden mit Secondhandsachen und so sind da auch noch einige Kleider in Grösse 128 und 134, die wir auf Vorrat dort drin haben. Auf jeden Fall reicht der Schrank vorläufig prima aus und in die Kommode habe ich nun schon einige babyrelevante Sachen unter gebracht wie Decken, Nuscheli und Stoffwindeln etc. So richtig eingeräumt, inkl. Klamöttchen, wird sie dann Ende Jahr. Jetzt möchte ich noch einen kleinen(?) Kallax o.ä. für das Zimmer des Grossen, einfach damit er nicht nur Baufläche hat, sondern auch die Möglichkeit, die eine oder andere Konstruktion „aus- bzw. aufzustellen“ und andere Dinge zu verstauen. Aber das eilt jetzt auch nicht so.
Am Sonntag fuhr der Papa mit der Maus zum Freibad zum Modellbauboote schauen. Die fetzten da so durch das Bad. Der Grosse hatte wie üblich keine Lust. Seit der Aufräumaktion hat er eine neue, anhaltende Baufreude entdeckt. Man sieht ihn kaum noch *lol*… Ich war froh, dass der Papa nicht auf Streit aus war und einfach mit der Kleinen ging. Immerhin war dann der Grosse bereit, uns auf einem Abendspaziergang durchs Dorf zu begleiten. Die frische Luft tat allen gut. Ich bewege mich aber unterdessen im Schneckentempo. Wenn ich gerade gegessen habe (war der Fall), aber auch sobald ich loslaufe, wird der Bauch hart. Das ist echt unangenehm und ich dachte, das wäre erst im letzten Monat so, aber nein, ich habe das nun echt schon ein Weilchen… man will ja nicht jammern, aber es läuft sich einfach nicht gut mit dem Gefühl, einen grossen Stein vor sich hin zu schleppen😛 Dabei ist doch Laufen gesund und man kann es bis zur Geburt machen. Nur, so macht es wenig Spass. Die Kinder kamen eben auf ihren Rollern mit, da ist das Tempo halt nicht so gemächlich. Janu. Beim Schwimmen war es auch nicht besser, ich

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Mit Bauch auf dem Laufband…😉

beschränke mich wohl besser auf statische Tätigkeiten😛 So zwang ich mich heute, weil mein Hausfrauen-Kickboxen ausfiel, ins Fitnessstudio. Freunde werden wir nie, das Studio und ich. Ich weiss, die meisten schwören auf’s „Pumpen“ und jeder Sportler tut es, zumindest ergänzend, regelmässig, aber mir fehlt allein an den Geräten jegliche Motivation. Ich liebe Kurse und Action und andere Leute – dann bin ich hochmotiviert😉 Leider ist das Angebot an Vormittagen arg begrenzt und das Abendproblem kennt Ihr ja😉
So… nun möchte ich endlich mal wieder ein neues Nähprojekt beginnen, mal sehen, ob ich es noch schaffe, wenigstens den Stoff zuzuschneiden *grr*
Und wundert Euch nicht über die Konfusheit hier. Normalerweise poste ich immer am Mittwoch neue Beiträge, aber unser Playdate musste ja den Zeitplänen weichen und findet jetzt voraussichtlich sporadisch am Freitag statt. Morgen bekommen wir dennoch Spielbesuch, weil der Mittwoch Nachmittag geht ja generell allen. So, und den Rasen mähe ich nachher vielleicht auch noch.
Ach, 2 Tage später ist es fast vergessen. Es lief ja diese Abstimmung „Familie & Beruf“ in meinem Heimatland. Ich habe da ja eifrig mitdiskutiert, war dann aber doch sehr überrascht wie deutlich die Initiative mit über 80% Gegenstimmen abgelehnt wurde. Ich selber kann ja als Auslandliechtensteinerin nicht abstimmen und war auch froh, denn ich hätte nicht gewusst, wie… ein Teil der Initiative war ja durchaus OK, beim anderen war ich nur bedingt dafür. Was mich dann aber nervte, war, dass die Befürworter der Initiative nach der Abstimmung kollektiv schmollten. Man hörte nur Sätze wie „jetzt wird jahrelang nichts mehr passieren…“, „ein Schlag ins Gesicht“, „Rückschritt“, „Die Initiative war zu kompliziert fürs Stimmvolk“ etc. Es klang ein bisschen wie meine Kinder wenn sie leicht beleidigt sind. Es hiess so ein bisschen, dass doch alle Neinsager (also fast die ganze stimmfähige Bevölkerung!) einfach nur neidisch sind bzw. Angst haben, zu kurz zu kommen oder einem traditionellen Familienbild huldigen. Das passte nicht zusammen mit der Aussage, die im Vorfeld der Abstimmung kursierte, nämlich, dass in über 60% der Familien beide Elternteile arbeiten. Diese sind ja angeblich die grossen Verlierer dieser Abstimmung und da bezweifle ich schon, dass diese Personen tatsächlich alle ein „Ja“ in die Urne gelegt haben. Dann wäre das Resultat sicher nicht so deutlich gewesen!?
Wie auch immer, heute ist schon Ruhe eingekehrt, keiner mehr mag diskutieren und das ist auch gut so. Die einen tüfteln wohl an alternativen Vorschlägen, die anderen trinken Tee und warten ab und Wahlen sind ja auch bald… ich empfinde das Nein keineswegs als Rückschlag, sondern als Chance. Der Stein wurde ins Rollen gebracht, es ist klar, dass sich was tun muss in Sachen „Familie & Beruf“ und es ist auch klar, in welche Richtung die Bevölkerung nicht gehen will. Äussert man Ideen, wie sie auch in anderen Ländern längst umgesetzt wurden, kommt natürlich gleich die Angst, Liechtenstein verkomme zum Sozialstaat und die Steuern würden immens in die Höhe schnellen (noch ist es ein Steuerparadies…), trotzdem will man eine Form von Unterstützung und ich finde, dass diese nicht einseitig ausfallen darf…  nun, wir werden sehen, was kommt. Ich bin gespannt. Auch wenn ich, laut einigen Abstimmungsgekränkten, dafür noch mindestens 5 Jahre warten muss😉

Herbstelt es bei Euch auch? Die letzten Tage waren deutlich kühler und zum Teil regnerisch… irgendwie beruhigend, weil nicht mehr dieser Zwang besteht, dringend raus zu müssen. Und gut, dass die grösste Hitze verschwunden ist. Aber dennoch war der Sommer irgendwie zu kurz (das ist er immer, oder?) und das trübe Herbstwetter stimmt eher depressiv… nun ja, ich nehme an, dass wir noch ganz schöne, sonnige und bunte Tage erleben werden. Indian summer und so… wahrscheinlich auch nochmal T-Shirt-Wetter (ganz bestimmt am 24. Dezember, da hat es seit Jahren 20 Grad bei Föhn :D)… 

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Produktvorstellung: Hausschuhe von mamastore.ch

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Ich durfte wieder mal eine Neuigkeit aus dem Mamastore testen, dessen liebevoll ausgewählte Produkte mich stets überzeugten. Heute stelle ich Euch die Kinder-Hausschuhe vor, die in den verschiedensten Designs im Shop erhältlich sind. Die Schuhe sind sehr leicht, verfügen über ein dünnes, biegsames Söhlchen und der Stoff ist mit Klett zu verschliessen. Die Schuhe sind nicht nur liebevoll gestaltet, sondern engen dank der grosszügigen Masse auch nicht ein. Trotzdem können sie dank dem Klett so verschlossen werden, dass sie super am Fuss halten. Ich war zuerst skeptisch, ob meine Tochter sie anziehen würde da meine Kinder ja am liebsten barfuss sind, aber sie hatte Freude an den Schuhen, zog sie gleich selber an und lief damit herum.
Der Stoff bzw. das Innenmaterial besteht zu 100% aus Baumwolle, was sehr angenehm zu tragen ist. Auch die Öffnungen erlauben dem Fuss zu „atmen“.

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Gleich selber angezogen🙂

Laut Mamastore „durchliefen und bestanden die Hausschuhe eine anspruchsvolle Zertifizierung und wurden von einem Komitee von Gesundheitsexperten zugelassen“. Die Höhe des Schuhes stütze den Fuss und gewährleiste eine gesunde Entwicklung. Das glaube ich gerne, denn so lange wie ich die Inhaberin, die selber auch Mama ist, nun schon kenne, weiss ich auch, dass sie ihre Produkte sehr sorgfältig auswählt. Insbesondere auch hier war ihr nebst Aussehen und Komfort wichtig, dass die Schuhe nicht aus einer Billigproduktion aus Fernasien stammen und nicht geprüft wurden. Ein Kind, das seine ersten Schritte tut, soll sie in gesundem Schuhwerk machen. Meine Maus ist natürlich keine Laufanfängerin mehr aber sie kann schon sagen „wenn der Schuh drückt“ und das tat er nicht. Das Produkt wirkt auf mich also durchaus als geeignet, auch für kleinere Kinder. Nicht nur für zuhause, sondern auch für Kita und Kindergarten bieten sich diese Finkli an.

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Passt🙂 Hat auch noch Platz zum Reinwachsen

Auch wir als Eltern haben immer darauf geachtet, dass die Kinder gute Schuhe tragen, auch wenn diese einiges mehr kosten als die vom Billigdiscounter. Aber ich bin überzeugt, dass es sich lohnt, mehr zu investieren. Auf den Füssen muss man schliesslich ein Leben lang gehen und Fehlstellungen etc. belasten einen dann entsprechend. Man kann wirklich viel falsch machen, wenn man den Kindern Schuhe anzieht, die nicht passen oder von schlechter Qualität sind. Schlussendlich merkt man es auch an der Lebensdauer: ein gutes Paar Schuhe kann ich auch noch ein weiteres Kind tragen lassen während die Billigschuhe oft schon nach wenigen Tagen Gebrauch auseinanderfallen.

Erhältlich sind die Hausschuhe übrigens in den Grössen 19-27 und bei der grossen Auswahl an Designs ist sicher für jeden etwas dabei. Auch den Preis finde ich OK, vor allem da es sich um ein europäisches und geprüftes Produkt handelt. Wir bedanken uns herzlich beim Mamastore für die Testmöglichkeit!

 

 

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Produktvorstellung – Wickeltasche von Stokke

img_7817Da ich meine Wickeltasche schon vor Jahren verkauft habe (längst keine Wickelkinder mehr😉, habe ich mich sehr gefreut, das neuste Modell von Stokke testen zu dürfen. Diese Tasche hat nämlich den Vorteil, dass man sie auch als Rucksack auf dem Rücken tragen kann und somit die Hände frei hat. Auch kann man so z.B. problemlos das Baby vor dem Bauch tragen, ohne, dass man sich noch irgendwo eine Tasche umhängen muss (habe ich auch gleich mit Puppe getestet😉. Bei Bedarf hat man dennoch die Möglichkeit, den Trageriemen anzubringen und die Tasche auf der Schulter zu tragen oder am Kinderwagen zu befestigen.
Neben dem zeitlosen Design (im Link oben seht Ihr die erhältlichen Farben) und der hochwertigen Verarbeitung besticht die Tasche auch mit ausgeklügelten Funktionen. Die Wickelmatte ist zusammengefaltet in einem Fach auf der Rückseite eingeschoben. Eins der seitlichen Fächer ist mit Isolierfolie bezogen und dient so dem Warmhalten von Fläschchen. Im anderen Seitenfach kann man bei Nichtgebrauch den Trageriemen verstauen. Auch die Rucksackträger verschwinden auf der Rückseite der Tasche. Übrigens lassen sich diese, genau so wie der Trageriemen ruckzuck dank Karabiner dort ein- oder ausklicken, wo man sie braucht. Kein mühsames Einfädeln!
Auf der Vorderseite hat die Tasche ein kleines, seitliches Reissverschlussfach sowie ein grösseres Fach, das mit magnetischer Klappe verschlossen wird.
Über einen grossen Reissverschluss offenbart sich das Innenleben. Hier gibt es ein Netzfach, zwei separate Fächer mit Gummizug, diverse Schlaufen aus Gummizug an den Seitenwänden sowie eine (herausknöpfbare) separate Tasche, die mittels Druckknöpfen im Innern der Tasche befestigt ist. Hier kann man z.B. nass gewordene Kleidung verstauen. Waschbar ist die Wickeltasche nicht, lässt sich aber mit einem feuchten Tuch problemlos reinigen. Sie bietet viel Platz für alles, was Eltern unterwegs so brauchen: Saubere Windeln, Feuchttücher, Stilleinlagen, Nuscheli oder Wechselkleidung, Nuggi, Fläschchen, Snacks, Handy, Portemonnaie, Ring-Sling oder Tragetuch usw.😉 Und durch die vielen Fächer, Schlaufen etc., kann man auch sicher sein, dass alles an seinem Platz bleibt…
Im Folgenden lasse ich gerne meine Fotos sprechen😉

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Herzlichen Dank an Stokke für die Testmöglichkeit!🙂

 

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SSW 23/24 – Eigentlich…

23w…schwebt man ja als Schwangere meist über rosarote Wolken. Ja, meistens… aktuell ist es eher ein Versinken in grauen Wolken. Die Hormone bringen mich zu heulen, eine gewisse Unruhe um den Schlaf und ich merke gerade, dass mir wohl das Auspowern ein wenig fehlt. Sport war in den letzten Tagen und Wochen eher Seltenheit (und wird, je nach Intensität immer unangenehmer). Einerseits wirken wohl die Nesthormone schon, die mich eher bei meinen Liebsten halten, andererseits ist das Wetter gerade noch bombig und wir sind halt gerne lange draussen und spät im Bett. Ich weiss, es ist immer die selbe Leier, aber abends zwischen Znacht und Zubettgehzeit noch eine Sporteinheit zu schieben, ist, ach, bäh! Aber immer nur auf den Herbst und die dunkle Jahreszeit warten, ist auch doof, ne? Deshalb werde ich es heute mal wieder versuchen…
Playdates sind bis auf weiteres auf Freitag verschoben und ganz kurzfristig haben wir uns für dann nun doch noch für den Schwimmkurs für die Kids entschieden, obwohl wir das wahrscheinlich irgendwie zeitversetzt angehen müssen da keiner von uns geschlagene 2h im Hallenbad verbringen will… mal sehen. Es wäre unser Ziel, dass die beiden sich einigermassen sicher, auch im tiefen Wasser, bewegen können, wenn das Baby da ist. Das wäre dann einfach für alle entspannter😉
ssw22-23aDie Tage vergehen hier irgendwie sehr schnell und ohne, dass man am Abend auf ein nennenswertes Ergebnis zurückblicken könnte… es sind heisse Spätsommertage, die einfach spurlos an uns vorbeiziehen… (ausgerechnet jetzt, da es nochmal richtig heiss wurde, haben alle Freibäder zu :P) ich habe ein wenig das Gefühl, hier isoliert und eingeigelt zu sein, ach, keine Ahnung… letzte Woche waren Feiertag plus Brücke und irgendwie fehlte mir Zeit für mich. Und da in zwei Wochen schon wieder für drei(!) Wochen Herbstferien sind, wird das nicht besser… zu gerne wäre man mit den Kindern eine Woche weg, aber wir werden die erste Woche mit ihnen hier sein, also mein Mann hat dann frei, und wir werden wohl die ganze Woche lang straucheln weil jeder von uns andere Vorstellungen darüber hat, wie die gemeinsame Zeit verbracht werden solle… am vergangenen Wochenende haben wir es trotzdem geschafft, gemeinsam raus zu kommen, so dass eigentlich alle was davon hatten, oder fast… (Fotos waren auf FB, sry, dass ich zu faul bin, sie hier auch zu zeigen…😉 wir werden sehen… ach, dafür dürfen wir den Hochzeitstag gebührend feiern und sind für zwei Tage eingeladen. Ich verrate aber noch nicht, wohin, aber es war mein Wunsch und immerhin der hat sich erfüllt😉

Heute Morgen hatte ich ein wenig Knatsch mit dem Grossen, der meist vor mir aufsteht und sich heute ohne zu fragen das iPad schnappte. Am Mittag hatten wir dann richtig, richtig Knatsch weil er total unausgeglichen aus der Schule kam, weinerlich war und maulig denn er wollte unbedingt, dass sein Schulfreund zum Spielen kommt. Jetzt ist der Freund hier und es passt, ich bin erleichert. Aber am Mittag brach alles über mich und ich sass heulend über meiner Tortilla… als Schwangere ertrage ich einfach keinen Knatsch und sogar ein 6-Jähriger oder vlt gerade ein 6-Jähriger schafft es spielerisch, mich in ein Häufchen Elend zu verwandeln…
Wegen des Wetters konnte ich mich auch nicht mehr dem Nähen widmen… nuja, es muss für mich einfach irgendwie hässlich draussen sein, dass ich Lust darauf bekomme?

Seele: Muss ich noch mehr sagen?
Untersuchungen/Arztbesuche: —
Körper: doch, es wächst wohl immer noch alles, mehr, als mir lieb ist. Also der Bauch darf ja, der Rest, äh, ja… die Hüfte macht mir zudem fast täglich Beschwerden…:/ Zudem ist meine Nase seit Tagen verstopft – der typische Schwangerschaftsschnupfen. Und, ja, Schlaf ist gerade Glückssache und es liegt nicht an den Kindern. Ja, endlich schlafen beide gut durch, schlaft die Mutter nicht mehr😛 Es war in den letzten Tagen zu warm, die volle Blase weckt mich immer nachts und vorgestern krampfte plötzlich meine Wade. Muss endlich mal das Magnesium nehmen, das mir die Hebi gab…
Das Baby spüre ich seit 2-3 Wochen nicht mehr so gut/oft. Vielleicht ist es einfach bewegungsfaul, vielleicht hat es sich irgendwie so eingemurmelt, dass ich es weniger spüre?
Errungenschaften: Von Stok*ke kam ja die Wickeltasche und der Newborn-Aufsatz für den Tripp*Trapp. Beides werde ich noch vorstellen, für den Aufsatz muss ich aber erst noch einen Überzug kaufen… von W*eleda kam das Bäuchlein-Paket mit Tee und Öl🙂 Dankeschön!🙂
Geht gar nicht: nur rumsitzen. Ich muss endlich mal wieder so richtig raus hier… irgendwas unternehmen. Aber ich hab‘ so gar keine Lust darauf, alleine auf’s Bike zu steigen oder so… ab morgen soll es eh regnen/kühler werden – haha! Chance verpasst…
Geht gut: den Bauch im Spiegel ansehen, immer wieder. Mich hinlegen und darauf warten, dass sich das Baby bewegt. Zurücklehnen und den Bauch halten und streicheln. Das geht immer🙂 „Hallo Baby, bist Du wach? Spürst Du was?“ Dieses Baby bekam so wenig Aufmerksamkeit wie keins zuvor… Ich weiss gar nicht, wieso…
Must have: die Namensliste, die in der Küche hängt… mein Mann beschäftigt sich schon ausgiebig mit Namen. Und mit Autos. Das ist schön, wirklich schön. Er setzt sich damit auseinander und vielleicht ist es bald soweit, dass er von aussen auch was spüren kann… leider sage ich bei 90% seiner Namensvorschläge „nein“ und „sicher nicht“. Irgendwie war das bei den ersten beiden Kindern einfacher *lach*. Oder nicht? Wir orientieren uns klar an der Vermutung meines Frauenarztes, obwohl ich mich nicht darauf fixieren wollte… ist das doof? Oder wird es dann schon so sein? Gnah!

Und wie geht es Euch? Egal, ob schwanger oder nicht, wie meistert Ihr die Tage so? 

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Buchrezension: „Was tun, wenn der Hamster den Löffel abgibt?“

Wenn Jesper Juul und Katharina Saalfrank gemeinsam auf einem Buchtitel erscheinen, dann ist das schon mal ein gutes Kaufargument😉 Und, sorry, geschätzte Frau Boie, dass ich sie bisher nicht kannte… Das Cover lässt zwar eher auf humoristische Literatur schliessen und weckte auch bei meinen Kindern grosses Interesse („Mama, was steht da drin?“, „Was macht denn der Hamster da?“), der Untertitel verrät aber, dass es hier um ernste Themen geht: 60 Elternfragen, beantwortet vom Familientrio. Leider bin ich keine fleissige Leserin der Süddeutschen Zeitung, sonst hätte ich vielleicht die Kolumne gekannt, die zur Veröffentlichung dieses Buches führte. Leider gibt es die Kolumne mittlerweile nicht mehr, dafür aber wurden im vorliegenden Buch einige der spannendsten Fragen und Antworten zusammengefasst und ich muss sagen, da ist dem Herausgeber eine sehr gute Auswahl gelungen. Es geht um Verbote, Erziehung und Beziehung und jede Menge anderere brennender Alltags-Themen, über die jedes Elternpaar irgendwann (oder mehrmals) im Leben einmal stolpert. Das Expertenteam, bestehend aus eben Jesper Juul, dem dänischen Familientherapeuten und Autor, Katharina Saalfrank, der aus der Sendung „Die Supernanny“ bekannten Pädagogin und Kirsten Boie, Lehrerin und Autorin von über 100 Kinder- und Jugendbüchern, ist sich mal mehr, mal weniger einig, wenn es darum geht, eine passende Antwort zu finden. Man kann beim Lesen förmlich mitfühlen, wie schwer es fiel, die richtigen Wort zu finden oder ob die Antwort für alle sonnenklar war. Bei vielen Fragen bildet man sich schon beim Lesen selber eine Antwort und kann dann überprüfen ob man mit den Experten auf einer Wellenlänge liegt oder nicht. Und manchmal ist man ratlos und froh, ist es das Trio nicht. Wenn jedoch drei Fachleute drei gänzlich unterschiedliche Antworten geben, steht man wieder da wie der Ochs am Berg. Nein, nicht ganz, die Damen und der Herr bringen ja durchaus ihre Gedankengänge aufs Papier, ziehen Argumente hervor und liefern so Denkanstösse für die eigene Entscheidungsfindung der Fragen in punkto Familie, Partnerschaft etc. Und, ja, es ist erlaubt, auch mal den Kopf zu schütteln wenn man eine andere Meinung hat als Jesper, Kirsten oder Katharina, oder aber die Frage ganz und gar doof findet…😉
Das Buch habe ich ruckzuck durchgelesen – kurzweilig, spannend und unterhaltsam. Und es regte durchaus zum Nachdenken an. Kann ich nur empfehlen. Und ich persönlich würde die Kolumne nun regelmässig lesen, wenn es sie denn noch gäbe😉

„Was tun, wenn der Hamster den Löffel abgibt“ ist erschienen im Beltz-Verlag.

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#huschhusch ins Bett – Mein Beitrag zur Blogparade

Familieberlin rief vor Kurzem zu einer Blogparade auf, mit der Frage „wie bringt Ihr Eure Kinder ins Bett?“. Das Thema kam der Autorin weil sie zum ersten Mal abends alleine mit Säugling und Kleinkind war. Ich glaube ich kenne keine Mutter, die im Hinblick auf so eine Situation nicht zu schwitzen beginnt. Vor dieser Herausforderung stand ich damals natürlich auch. Und ich muss zugeben, dass ich an solchen Abenden meistens meinen Bruder zum Abendessen einlud. Er blieb dann bis ich die Kleine im Bett hatte (was eben damals auch länger dauern konnte) und konnte dann problemlos den Grossen ins Bett bringen. War ich allein, lief es meist so, dass ich den Grossen mit der Maus im Tuch ins Bett brachte…
Zwei Kinder, zwei ganz unterschiedliche Einschlafrituale, die davon zeugen, dass ich als Mutter beim 2. Kind dazu gelernt hatte und vielleicht auch entspannter war😉 Der Grosse musste relativ früh im eigenen Bett einschlafen und obwohl es mir Jahre später wie ein Klacks vorkommt, so weiss ich doch, dass etliche, unzählige Abende schwierig waren weil er immer wieder weinte/wach wurde, sobald man Anstalten machte, das Zimmer zu verlassen. Irgendwann reichte dann ein Milchfläschchen und heute schalten wir ihm jeweils eine CD an. Zum Zubettritual gehört aber schon seit Langem eine Gutenachtgeschichte von Papa und ein Gutenachtlied von Mama (letzteres ist immer das selbe, etwas abgewandelte La-Le-Lu in Dialekt) bevor wir ihn alleine lassen. Heute klappt das relativ gut, wobei es immer wieder Abende gibt, an denen er absolut nicht ins Bett will… da kann es dann auch manchmal spät werden weil wir Eltern nicht mehr kämpfen mögen oder es ihm selber überlassen und manchmal bleiben wir stur, kündigen ihm an, wie lange er noch spielen darf und machen dann konsequent Schluss.
Die Maus schlief von Anfang an bis zum 4. Lebensjahr bei uns im Bett (oder im Beistellbett, wobei sie eigentlich immer in der Mitte landete weil einfacher zu stillen und dort auch blieb), seit dann sporadisch noch bei uns, in letzter Zeit aber meistens bei sich. Auch in der Nacht wacht sie kaum noch auf. Dadurch war nie ein langes Einschlafritual nötig. Sie schlief einfach beim Stillen oder Kuscheln danach ein. Bis zu den Sommerferien hatte sie auch noch einen Nuggi, der meist gut half, denn das Stillen wurde mit den Jahren natürlich immer weniger. Wir haben damit nur gute Erfahrungen gemacht. An den wenigen Abenden, an denen das Einschlafen zu lange dauerte, durfte sie auch noch mal aufstehen oder es dauerte dann halt einfach weil sie noch nicht müde genug war. Stimmt die Müdigkeit aber, schläft sie binnen 5-10 Minuten neben mir ein. Ich kann dann wieder aufstehen und das Zimmer verlassen, sie schläft dann problemlos weiter. Mittlerweile geht das auch mit Papa ganz gut, lange kam er nie dazu oder sie wollte dann einfach nicht. Mich hat es auch selten gestört, eigentlich erst seit etwa einem Jahr. Ich bin dann aber bewusst oder sagen wir trotz allem abends ins Training weil ich es gebraucht habe… anfangs wurde ich noch oft via SMS/Anruf nach Hause zurückbeordert aber bald ging es ganz gut oder aber sie blieb einfach wach bis ich zurück kam. Da sie ja erst seit einem Monat im Kindergarten ist, war das kein Problem, sie konnte ja morgens länger schlafen. Jetzt schauen wir schon, dass sie zeitig schläft, wobei sie eigentlich kaum protestiert oder sogar von sich aus sagt, dass sie jetzt ins Bett mag. Dass ich mich zu ihr legen konnte, machte das Ganze immer sehr entspannt. Ich konnte selber ein wenig herunterfahren… nur selten nestete sie dermassen rum, dass es mich nervte. Der nächste Schritt wäre logischerweise, dass sie auch alleine einschläft. Das kam auch schon vereinzelt vor – entweder weil ich genervt das Zimmer verliess oder sie es wollte, können tut sie es also😉 Forcieren will ich es aber nicht. Wenn es sich mal ergibt, gut, wenn nicht, dann üben wir das vlt im Hinblick auf das neue Baby gegen Ende Jahr mal… aber wenn dieser Prozess länger dauert, dann ist das auch OK, denn sie schläft ja wirklich gut und relativ schnell ein und es stört mich nicht, mich mit ihr hinzulegen.
Ach ja, abends alleine mit den Kindern ist eigentlich seit längerem kein Problem mehr. Wenn mein Bruder mal nicht kam, durfte der Grosse, ich schätze da war er schon um die 4 Jahre alt, noch eine Sendung im TV oder auf dem iPad schauen während ich die Kleine ins Bett brachte. Dies war aber auch nicht lange nötig. Er war dann bald soweit, dass er in Ruhe noch etwas spielte (also meist mit L*ego). Er rief dann höchstens mal oder kam rein wenn es zu lange dauerte. Aber in der Regel war er wohl froh, dass er noch wach bleiben durfte😉

Und da jedes Kind, jedes Elternpaar anders ist… wie lief oder läuft das bei Euch? Hattet Ihr immer dieselben Rituale oder haben sich diese von Kind zu Kind oder von Jahr zu Jahr verändert? Was würdet Ihr heute oder bei einem weiteren Kind anders machen? Was hat sich bewährt?

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Ohne Kaffee geht hier nix! (Produkttest)

kaffee2Es gibt diesen Begriff der „Latte-Macchiato-Mütter„, die nicht arbeiten, schicke Kinderwägen durch die Gegend spazieren und sich nachmittags am Prenzlauer Berg zum warmen In-Getränk mit viel Milchschaum treffen. Ähm, ja… ich mag solche Klischees nicht, auch wenn sie teilweise stimmen mögen. Eins aber ist wohl den meisten Eltern gemeinsam: der Kaffeekonsum steigt mit jedem Kind oder jeder schlechten Schlafphase… der Kaffee hilft uns am Morgen, die Butter auf’s Pausenbrot zu bringen, versüsst uns die kurze Ruhepause nach dem Mittag und, ja, wenn nachmittags Playdate angesagt ist, darf der Kaffee auch nicht fehlen – coffee ‚round the clock!😉
Lange habe ich mich Kaffee verwehrt, weil bäh, obwohl damals im Gymi die ganzen Frühreifen schon welchen schlürften. Keine Ahnung, wann ich damit begonnen habe, ich schätze es war, als ich zu arbeiten begann und früh aufstehen musste. Früh ist für mich alles vor 8 Uhr, muss man wissen😉 Ich hatte zwar nie das Gefühl, dass mir das Koffein körperlich hilft, aber der Placebo-Effekt tut es auch😉 Seit dann durfte er nicht mehr fehlen und natürlich geniesse ich, v.a. auswärts am liebsten einen Cappuccino oder, Klischee erfüllt, Latte Macchiato😉

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Lustigerweise kamen wir nun dazu, den Kaffee zu testen, den wir sowieso schon zuhause trinken, allerdings langweilig beschränkt auf eine Sorte, den Lungo. Café Royal war also so nett uns eine Auswahl zum Testen zu schicken und so probierten wir uns im Laufe der letzten Wochen quer durch. Der Mann trank die starken Sorten, ich die leichteren. Denn nachdem ich während der ersten 12 Schwangerschaftswochen Kaffee nicht mal ansehen konnte, habe ich das tägliche Ritual erfolgreich re-installiert😉 Ich beschränke mich dabei aber auf 2-3 Tassen täglich, weil mehr Koffein fürs Baby nicht gut ist. Gut, viel mehr trinke ich auch sonst eigentlich selten😉

Nun aber zu den probierten Sorten (die Zahlen stehen für die Intensität): 

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Auf der Rückseite der Packung steht genaueres zum jeweiligen Kaffee.

Lungo Forte (8/10)
Sehr gehaltvoll, ideal zum Frühstück.

Dark Roast (10/10)
Ein intensiver und starker Kaffee, der sich für einen leckeren Espresso anbietet.

Ethiopia, Single Origin (4/10)
Sehr angenehm, mit einem Hauch von Aprikose – eignet sich prima für die gemütliche Kaffeerunde.

India, Single Origin (6/10)
Der ideale Nachmittagskaffee mit elegantem und geschmeidigem Körper. Von ihm kann man auch gut mehrere Tassen hintereinander trinken.

Espresso (5/10)
Guter Allround-Espresso mit leichter Kurkuma-Note und nicht zu stark.

Espresso, Fair & Organic Edition (7/10)
Schon etwas stärker als der normale Espresso, dafür aber auch vielfältiger, mit fruchtig-frischer Note.

Doppio Espresso Extra Intense, Strong Edition (11/10)
Der perfekte Wachmacher, der sich auch als Ristretto gut macht. Nussig-holzige Noten.

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Agent’s Choice Espresso (10/10) Limited Edition
Ein Espresso für den speziellen Kaffeegenuss mit komplexen Noten von rotem Pfeffer und Zimt. Den mag auch Robbie Williams😉

Caramel (4/10) Flavoured Edition
Neben Caramel gibt es noch Vanille und Mandel. Mandel war mein absoluter Favorit, ist aber leider nur noch online erhältlich. Diese Sorten sind natürlich ideal für Cappuccino und Latte Macchiato🙂 Der Caramel ist mir fast ein wenig zu stark parfumiert und duftet schon beim Zubereiten. Aber ich bin auch kein Fan von Caramel. Eisgekühlt finde ich ihn aber ganz lecker. Dafür einfach gleich nach dem Zubereiten für 5-10 Minuten in den Tiefkühler stellen😉

Decaffeinato (3/10)
Die entkoffeinierte Variante für alle, die auch gegen Abend nicht auf intensiven Kaffeegenuss verzichten wollen.

Und, habt Ihr Lust bekommen, auch einige Sorten auszuprobieren? Bestimmt sind ein paar dabei, die zu Eurem Favoriten werden könnten…🙂

Café Royal ist bei verschiedenen Händlern erhältlich. Auf der Website seht Ihr, wo. Zudem kann man die Kapseln auch online bestellen da nicht alle Sorten in den Läden erhältlich sind. Nebst der Kapseln gibt es auch Pads, Bohnen und Instantkaffee sowie Eistee und Eiskaffee. 
Wir bedanken uns herzlich bei Café Royal für die genussvolle Testmöglichkeit!🙂

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Unser Hypnobirthing-Wochenendkurs – Geburtsvorbereitung

Es war wohl erst nach der Geburt der Maus dass ich das erste mal von „Hypnobirthing“ las. Erst skeptisch, dann überzeugter… „eine fast schmerzfreie Geburt“ hiess es damals. Ich las begeisterte Erfahrungsberichte. Kurse in der Nähe gab es aber nicht. Da ich auch in naher Zukunft kein weiteres Kind erwartete, legte ich das Ganze wieder ad acta. Dennoch stiess ich in den letzten Jahren immer mal wieder auf das Thema. Sei es in Büchern, Zeitschriften oder in den sozialen Medien… ich sah‘ mir auch das eine oder andere Youtube-Video dazu an. Alles klang und sah vielversprechend aus und ich nahm mir vor, dass ich, sollte ich wieder schwanger werden, einen solchen Kurs besuchen würde. Gesagt, getan. In dieser Zeit sollte sich sogar in meiner unmittelbaren Nähe mit „Mentale Geburtsvorbereitung“ ein Angebot etablieren. Es begegnete mir auf Facebook und eine Bekannte erzählte mir bei einer Trageberatung auch davon und erlebte tatsächlich eine schöne Geburt. Nun musste ich nur noch meinen Mann überzeugen und mich anmelden😉
Wir entschieden uns dann für einen Kurs an zwei Samstagen, da die Kinderbetreuung so für uns am einfachsten zu „managen“ war (möglich sind auch Abendkurse, was für noch kinderlose Paare sicher ideal ist). Klein wie unser Land ist, lernte ich unsere Kursleiterin Vanessa sogar noch persönlich beim Sport kennen bevor der Kurs startete. Und zu unserem Glück kannten wir dann sogar das 2. Paar im Kurs, was für mich schon auch sehr toll war weil so eine ganz vertraute Atmosphäre herrschte…

Bevor wir den Kurs besuchten, erhielten wir das Begleitbuch mit CD von Marie F. Mongan und ich las es mir einmal durch… was ich schon kannte, übersprang ich. Es gab auch schon einige konkrete Stellen, z.B. in Bezug auf das Atmen. Ich konnte mir das Ganze aber irgendwie nicht so recht vorstellen und war drum umso gespannter auf den Kurs.

Am ersten Samstag fuhren wir also neugierig (ich) und etwas skeptisch (mein Mann) hin und wurden sehr herzlich von Vanessa im Kursraum empfangen (einen Korb mit Gipfeli am Morgen macht bei mir neben einem netten Lächeln schon viel aus😉. Auf dem Tisch lag schon ein Skript bereit, mit dem wir noch arbeiten würden. Es macht wenig Sinn, wenn ich Euch jetzt den ganzen Kurs rekapituliere, aber ich hoffe trotzdem, dass Ihr Euch einiges darunter vorstellen könnt…
Gestartet sind wir nach einer Vorstellungsrunde mit einem theoretischen Teil, der erst mal unsere Fragen bezüglich „Hypnobirthing“ klärte. Wir sahen uns dazu auch ein Video einer sehr entspannten Hypnobirthing-Geburt im Wasser an. Unter (Selbst)hypnose stellen sich ja die meisten Menschen Dinge vor, die sie aus dem Fernsehen kennen und halten es entweder für totalen Humbug oder gar für etwas „Gefährliches„. Wir lernten aber, dass es sich dabei schlicht um einen ganz normalen Zustand handelt, in dem wir uns selber regelmässig befinden, z.B. wenn wir irgendwo hin fahren und dabei mit den Gedanken soweit weg sind, dass wir uns plötzlich fragen, wie wir eigentlich hier her gekommen sind. Das passiert mir tatsächlich oft. Auch wenn wir uns vollkommen in eine Sache vertiefen, befinden wir uns in einer Art Selbsthypnose, auch wenn das völlig unbewusst geschieht. Dass dieser Zustand uns auch während der Geburt helfen kann, zu entspannen, die Wehen (bzw. Wellen, dazu später mehr) gut zu ertragen und das Baby ohne Angst und grosse Schmerzen (denn Angst führt zu Verspannung und dadurch automatisch zu Schmerz) auf die Welt zu bringen, leuchtete bald ein. Eine gänzlich schmerzfreie Geburt verspreche Hypnobirthing nicht, und das fand ich auch gut, denn das wäre doch zu schön um wahr zu sein bzw. würde dem Ganzen einen nicht mehr so realistischen Touch geben. Aber es werde bestimmt um einiges leichter, medizinische Massnahmen oder auch Schmerzmittel würden seltener – eine natürliche Geburt, ganz im Vertrauen an den eigenen Körper. Und sollte es doch zu Komplikationen kommen, so könne man dem mit den erlernten Entspannungsübungen etc. gelassener entgegen sehen.
Und so ging es dann auch bald an konkrete Übungen. Wir machten an den beiden Kurstagen einige Entspannungsreisen, löschten Bilder im Unterbewusstsein, die uns noch stören könnten, übten die verschiedenen Atmungen, die uns während der Geburt helfen würden und unser Partner wurde in all das genau so miteinbezogen, durfte aktiv mit uns üben, lernte eine Massagetechnik kennen etc.
Wie aber auch bei einem „herkömmlichen“ Geburtsvorbereitungskurs, befassten wir uns u.a. mit unseren Wünschen an eine schöne Geburt, schauten, was wir im Vorfeld noch organisieren müssen und was ganz konkret im Geburtsverlauf alles wichtig ist bzw. was wir in welcher Situation anwenden können. Ein Thema war dabei natürlich auch das Spital und das Personal, das bei den meisten Geburten natürlich auch eine grosse Rolle spielt, und das besondere Hypnobirthing-Vokabular. Als Beispiel werden, wie schon genannt, die Wehen Wellen genannt, weil mit Wehen automatisch Schmerz verbunden wird, eine Welle aber die Kontraktionen der Gebärmutter eigentlich viel besser und natürlich positiver beschreibt. Auch das Wort „pressen“ streichen wir und ersetzen es mit „nach unten schieben/atmen“, was den Vorgang etwas treffender beschreibt. Die meisten Hebammen würden heutzutage eh schon nicht mehr den harten Begriff des „Pressens“ verwenden. Hypnobirthing ist auch für sie kein Fremdwort mehr. Manche geben auch Kurse dazu…
NB: Ich war übrigens sehr überrascht, dass mein Mann schon nach kurzer Zeit im Kurs sagte, mit der Materie bestens vertraut zu sein. Dass er die Erklärungen und Begriffe schon vom Mentaltraining her kenne, das er während seiner aktiven Zeit rund um die Berufsweltmeisterschaften (erst als Teilnehmer, später als Experte etc.) mehrmals besucht hatte. So konnte er auch bestätigen, dass das wirklich funktioniert, sofern man eben genügend übt und sich die ganzen Techniken so einverleibt, dass man sie jederzeit abrufen kann.
Diesbezüglich war es übrigens auch sehr wertvoll, dass am 2. Kurstag der Mann unserer Kursleiterin vorbeischaute und seine Sicht von den Hypnobirthing-Geburten der beiden Kinder erzählte. Und er tat dies keineswegs überschwänglich, sondern sachlich und dennoch merkte man, dass ihn diese schöne Erfahrung positiv prägte. Obwohl auch er anfangs einfach nur seine schwangere Frau ohne Vorwissen zu einem Kurs begleitete, empfiehlt er heute jedem, es mit Hypnobirthing zu versuchen.

Mein Fazit:
Ich habe wirklich viel „mit genommen„. Zwar wird sich der Erfolg erst zeigen, wenn es wirklich los geht und es bedingt auch noch einiges an Übung zuhause von mir/uns, aber insgesamt fühle ich mich nun viel gewappneter als vor den anderen beiden Geburten. Ein grosses Plus war für mich auch, dass mein Mann als Geburtsbegleiter so gut miteinbezogen wurde. Er hat mich bisher gut unterstützt, keine Frage! Er war weder nervös oder hysterisch noch stand er im Weg oder legte die Händen hilflos in den Schoss. Aber ich glaube doch sehr, dass er sich so wahrscheinlich von Anfang an besser mit einbringen bzw. mich unterstützen kann – und sei es letztendlich nur, indem er alles Organisatorische regelt, mit der Hebamme kommuniziert etc.
Viele Übungen kann (oder soll) man zu zweit machen, das schweisst zusammen und ich denke, dass dies den (werdenden) Vater auch sehr in seiner Rolle bestärken wird.
Hypnobirthing-Kurse werden mittlerweile wohl überall angeboten. Ich kann zu unserem Kurs nur sagen, dass er sehr kurzweilig war, ich fühlte mich wohl in der vertrauten Gruppe und unsere Kursleiterin verstand es, den Kurs abwechslungsreich zu gestalten – mit wenig „Frontunterricht“ (also nur wenig Monologe), viel Zeit für unseren Erfahrungsaustausch und Fragen und zur Auflockerung immer wieder praktische Übungen. Auch eine kleine Gruppenarbeit gab es😉 Dass die Übungen wirklich funktionieren, merkte man auch daran, dass wir es meist alle geschafft haben, uns zu entspannen – fast bis zum Einschlafen😉 Das gelang mir dann auch zuhause beim Hören der CD, die man am Kurs bekommt (eine liegt zudem dem Buch bei). Wenn ich mich während der Wellen dann also nur halb so gut entspannen könnte, wäre das schon ganz toll😉
Ich kann den Kurs also wirklich nur jedem ans Herz legen, Erstgebärenden genauso wie Müttern mit einer eher negativen Geburtserfahrung. Neben einem konkreten „Instrument“ für die ganze Geburt, das man in die Hand bekommt, wird man auch für die möglichen (und zum Teil unnötigen!) Abläufe sensibilisiert bzw. lernt, dass man währenddessen nicht einfach eine willenlose Patientin ist, sondern auch ein Anrecht darauf hat, informiert, gefragt und miteinbezogen zu werden.

Falls Ihr noch Fragen habt, einfach melden, ich habe den Beitrag mit mehreren Unterbrechungen geschrieben und nun spät abends nach einem strengen Tag schliesse ich ihn ab – ihr kennt das ;) 

Vielen Dank, liebe Vanessa, für den tollen Kurs!🙂