Basisschrift

Elternabend

Der erste Elternabend an der Schule ist ja schon auch etwas ganz besonderes im Leben als Eltern🙂 Gestern war es also soweit und wir durften antraben. Gemeinsam mit den anderen Erwachsenen nahmen wir also auf den Kinderstühlen Platz und schauten erwartungsvoll zur Lehrerin. Auf der Fensterbank standen Getränke, Chips, Kuchen, Schinkengipfeli und eine Kaffeemaschine. Es versprach also gemütlich zu werden😉 Nach der Begrüssung zeigte die Lehrerin die Traktandenliste für den Abend. Ich musste also anerkennend vermerken, dass wir hier gleich sehr umfassend informiert werden würden. Und so erfuhren wir ungefähr, wie der Stundenplan aufgebaut ist, welche Regeln im Klassenzimmer wie durchgesetzt werden (z.B. Lautstärke), welche Lehrmittel im Unterricht zum Einsatz kommen, Organisatorisches, ein paar Worte zum Schulweg etc. Die Eltern durften zwischendurch Fragen stellen, so dass die Fragerunde am Schluss kaum mehr genutzt wurde und es zum gemütlichen Teil übergehen durfte. Auch meine offenen Fragen, viele waren es nicht, waren geklärt.

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Quelle: basisschrift.ch

Neu für alle, also auch diejenigen Eltern, die schon Kinder in der Schule haben, ist die Basisschrift, die unsere Kinder lernen. Sie löst die etwas kompliziertere Schnürlischrift ab (da atmen wohl viele auf) und ist Teil des neuen Lehrplan 21. Ich habe mich nicht umfassend mit dem neuen Lehrplan auseinandergesetzt, aber er scheint (noch?) nicht für alle Kantone verpflichtend zu sein. Auch in Liechtenstein wurde er bisher nicht umgesetzt. Deshalb ist es gut möglich, dass Eure Kinder noch eine andere Schrift lernen. Die Basisschrift scheint auf den ersten Blick einfach zu sein. Nur wenige Buchstaben wie z.B. das Y, das kleine K und das grosse G erinnern noch an die Schnürlischrift. Warum gerade diese Buchstaben noch diesen Touch haben, andere jedoch nicht, weiss ich nicht. Aber falls hier ein Lehrer mitliest, darf er das gerne erklären. Gefragt habe ich gestern nicht… Gewöhnungsbedürftig aber ist, dass dieses Schriftbild so nur in der 1. Klasse gilt. In der 2. Klasse werden einige der Buchstaben mit Häkchen geschrieben und in der 3. Klasse werden sie zum Teil zusammenhängend geschrieben, also doch noch irgendwie Schnürlischrift. Dass sich die Schüler da jedes Jahr umstellen müssen, finde ich seltsam und auch wir Eltern müssen da dann wohl darauf achten. Aber gut… ab dem 4. Jahr entwickle man dann die eigene Handschrift… aha. Wie es bei mir damals war, weiss ich nicht mehr, aber ich glaube, dass ich erst im Gymi so schreiben durfte, wie ich wollte (und das war dann toll!) Erstmal so ein Rumprobieren und Abschauen von anderen, deren Schrift ich schön fand. Gelingen tat es mir nicht wirklich, ich hatte und habe eine Sauklaue, welche keiner ausser mir lesen kann. Trotzdem schrieb ich gerne und übte mich auch gerne in verschiedenen Schriften. So eine Handschrift ist ja auch etwas ganz Persönliches und leider stirbt sie zusehends aus.
Aber wir waren ja bei der Schule und der Basisschrift… Ebenfalls interessant war es, zu hören, dass gewisse Lehrer zum Lesen lernen diese Bilder von Gesichtern mit offenen Mündern nutzen, mit denen die Kinder angeblich ja wahnsinnig schnell schon das Lesen lernen. Ich selber kann damit nix anfangen, habe es früher auch nicht so gelernt, aber bitte… „Unsere“ Lehrerin hier benutzt es offenbar auch nicht. Dafür müssen die Kinder die Buchstaben ohne Laut aussprechen. Sie sagen also „Bö“ statt „Be“ beim Buchstaben „B“. Dies soll verhindern, dass sie später die Buchstabenfolge „Bsn“ für das Wort „Besen“ halten. Aha… Für mich war ein „B“ immer ein „Be“ und dennoch habe ich nie „Bsn“ geschrieben aber bitte… irgendwelche sehr gescheite, sprachstudierte Wissenschaftler haben wahrscheinlich Lange an Basisschrift und Lesen lernen rumgetüftelt, so dass wohl alles seine Berechtigung hat😉
Insofern verfolgen wir das nun also gespannt als Eltern. Manchmal wäre ich gerne Mäuschen im Klassenzimmer, ich bekomme mit dem Hausaufgabenblatt (gibt es übrigens nur 3-4x die Woche!) ja immer nur einen Mini-Teil dessen mit über, was die Kinder gerade lernen. Der Grosse ist nicht sonderlich erzählfreudig, aber ich habe noch Hoffnung, dass er sich bald mit dem Schulsystem anfreundet und gut mitkommt. Aktuell schreiben sie wohl das „L“, was ihm leichter fällt als letzte Woche das „A“. Natürlich musste ich wieder darüber nachdenken, warum nach dem A das L gelernt wird, aber auch das wird seine Gründe haben😀
Ich glaube also, dass der Unterricht soweit passt. Fächer wie Werken/Handarbeit, Religion Turnen, Musik und Schwimmen bringen etwas Abwechslung. Doof ist nur, dass der Dienstag so lang ist mit der optionalen Turnstunde am späteren Nachmittag nach eh schon langem Unterricht bis 16.10 Uhr. Um 17 Uhr ist mein Sohn dann verständlicherweise platt. An den folgenden Nachmittagen ist dafür frei. Was auch schade ist, ist, dass die Schwimmstunde am Freitag elendig kurz ist. So kurz, dass die Kinder sich nicht mal schamponieren, sondern nur kurz abduschen. Wahrscheinlich sind sie insgesamt eine knappe halbe Stunde im Wasser, wenn überhaupt. Berechtigterweise kam gestern die Frage, warum man denn nicht alle 2 Wochen schwimmen gehe, dafür dann aber länger. Die Begründung überzeugte mich jetzt gar nicht: damit die wasserscheuen Kinder sich eher dran gewöhnen. Erstens habe ich noch nie einen wasserscheuen 6-Jährigen gesehen und zweitens denke ich nicht, dass es einen Unterschied macht, ob er nun wöchentlich Kontakt mit Wasser hat oder nur 2-wöchentlich. Und welche Eltern gehen denn nicht sowieso auch privat mal mit den Kindern ins Bad!? Und ist es für die Wasserscheuen nicht stressig, jede Woche für so kurze Zeit ins Wasser gescheucht und dann wieder rausgescheucht zu werden? Würden die nicht mehr profitieren, wenn sie dann auch ’ne Weile drin bleiben dürfen sobald sie sich dran gewöhnt haben? Und ist es wirklich die Aufgabe der Schule, den Kindern die Angst vorm Wasser zu nehmen?
Aber es liegt nicht in meiner Hand und wahrscheinlich nervt es mich mehr als mein Kind, also von dem her…😉 Aber man darf sich ja so seine Gedanken zum Thema machen. Da wir evtl. am FR auch jeweils Schwimmkurs haben mit den Kindern, muss der arme Kerl natürlich 2x am selben Tag ins Hallenbad. Aber das mit dem Kurs müssen wir uns sowieso nochmal überlegen weil die Kurszeiten vom Grossen und der Maus leider fast zu weit voneinander weg sind, so dass wir alle viel zu lang im Wasser wären…
Also ansonsten: netter und informativer Abend, soweit wohl verstanden wie der Hause läuft, die Lehrerin scheint erreichbar zu sein, wenn was ist, also konzentrieren wir uns darauf, dass der Grosse noch lernt, die Schule zu mögen😉

Was noch? 

  • Nach der Sicherheit am FR, ich hätte das Baby deutlich gespürt, leider gar nix mehr… also heisst es wohl wieder Bangen bis zum nächsten Termin, zum Glück schon nächste Woche…🙂
  • Dafür war der Geburtsvorbereitungskurs (Hypnobirthing) sehr spannend🙂
  • Morgen verlegen wir das Playdate hitzebedingt ins Freibad😉

Habt noch eine gute Woche!🙂

Quelle Beitragsbild: schulverlag.ch

Schulbeginn

Und schon ist die erste Schulwoche um!

Wahnsinn, wie schnell die erste Schulwoche vorbei und damit die Rückkehr in den Alltag gemeistert ist. Und nun habe ich ein Kindergarten– und ein Schulkind zuhause und die beiden machen sich ganz gut, soweit man das nach einer Woche überhaupt sagen kann😉
Der erste Tag, der gleichzeitig in Liechtenstein Staatsfeiertag war, lief noch ganz gemütlich. Um 8.35 Uhr startete die Maus, die wir en famille begleiteten. Sie tat, als hätte sie nie etwas anderes getan. Vom ersten Tag an schien es für sie eine Selbstverständlichkeit und sie meinte am Mittag auch gleich, dass sie gerne noch länger geblieben wäre. Kurzum: sie fühlt sich pudelwohl🙂
Um 10 Uhr war dann Schulbeginn und das ist schon eine andere Welt. War der Kindergarten noch heimelig mit wenigen und kleinen Kindern, so war es auf dem Schulhof laut und voll und der Umstand, dass hier sechs Jahrgänge zusammen kommen und wohl jeder Jahrgang mehr als eine Klasse hat, liess die Atmosphäre schon recht jugendlich und wild wirken mit all den schon grösseren Schülern, die auch mal ein Schimpfwort durch die Gegend rufen und pöbeln. Und da soll mein armes, kleines, wohlbehütetes Kind hin!? Das geht ja total unter! Aber es half nichts und allein war er ja auch nicht…

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Schon am ersten Tag geht’s richtig los!

Wir Eltern durften uns also im Klassenzimmer versammeln während die Kinder ihre zugewiesenen Plätze einnahmen. Eine (noch sehr junge) Lehrerin und 20 Sechsjährige. Dann gab es eine Begrüssungsrunde im Sitzkreis damit die Kinder mal alle Namen hören denn kennen tun sie sich gegenseitig noch nicht alle. Danach ging es aber zu meiner grossen Überraschung bereits in medias res. Sprich: der Buchstabe A wurde vorgestellt, die Lehrerin verteilte Bleistifte mit so einem Gummidingens, das bei der richtigen Haltung helfen soll (kenne ich noch aus meiner Schulzeit😉, es wurden Hefte verteilt und dann sollten die Kinder auch schon üben, das grosse und kleine A zu schreiben. Als ich später meinem Sohn bei den Hausaufgaben half, wurde mir wieder klar, dass Schreiben lernen gar nicht so ein Klacks ist. Die Striche müssen ja in einer bestimmten Abfolge erfolgen, es wird z.B. oben begonnen und dann sollte das A auch noch oben und unten ungefähr auf der Linie beginnen und Enden, die vorgezeichnet ist. Ich kann mich null daran erinnern, wie das bei mir damals war. Aber ich kann nachvollziehen, dass der Grosse sich da einiges merken muss, was nicht so einfach ist für ihn… Da tut er mir doch gleich leid. Und so mussten auch keine zwei Tage vergehen bis er sagte, dass er die Schule nicht mag und anstrengend findet, dass er nicht kann, was die Lehrerin an Aufgaben gibt und dass er gar nicht spielen dürfe… Aber ich schätze mal, dass aller Anfang schwer ist und er sich schon noch mit der neuen Struktur anfreunden wird und bald auch das „System“ hinter den Buchstaben und Zahlen verstehen und sich damit leichter tun wird. Nun, ich hoffe es😉 Am Montag haben wir dann einen Elternabend, bin schon mal gespannt… So ein wenig emotional war es schon, die Kinder beide loszulassen für ihre neue Aufgabe. So stolz man auch ist, Wehmut ist immer auch dabei. Die ersten Tage habe ich mich selbst „gechallenget“ weil es schier unmöglich war, beide Kinder heil und gleichzeitig an den jeweiligen Bestimmungsort zu begleiten und wieder abzuholen. Ich hetzte also auf dem Velo von A nach B und von B nach A und zurück😀 Das tat mir aber an sich ganz gut, schon am frühen Morgen mit Bewegung an der frischen Luft. Nur der Hintern tat mir danach weh😀 Dennoch gab ich es Mitte Woche wieder mehrheitlich auf. Die Maus kann am Morgen mit dem Nachbarskind laufen, so wie der Grosse vorher, nur am Mittag nicht immer weil der Bub da ab und an zum Mittagstisch muss. Dem Grossen habe ich erlaubt, mit dem Roller zur Schule zu fahren und eingebläut, bei der Ampel rüber zu gehen. Der Rest war eine grosse Portion Vertrauen und das Wissen, dass so viele andere Kinder gleichzeitig unterwegs sind, dass das schon funktionieren wird und ich ihn alleine machen lassen kann. Bin ihm noch einmal heimlich nach- und mittags entgegen gefahren und bis jetzt klappte es gut und er beschwerte sich auch nicht, alleine fahren zu müssen.
Die Hausaufgaben sind zum Glück übersichtlich und gut zu meistern. Zudem bleibt noch genügend Freizeit und die Schulstunden werden ja auch unterbrochen von Musik, Werken, Turnen und Schwimmen. Der Dienstag ist leider ein recht strenger Tag, da der Unterricht bis 16.10 Uhr dauert und danach noch bis 17 Uhr eine Sportstunde ist, die freiwillig ist, für die ich den Grossen aber angemeldet habe (im Moment reicht mir das grad auch wieder an Freizeitprogramm, auch wenn ich ihn noch gerne irgendwo im Kampfsport sähe… :D) Nach diesem Tag war er wirklich sichtlich erschlagen und entsprechend maulig… es fehlt auch noch an Schlaf, der Ferienrhythmus mit spätem Zubettgehen ist natürlich noch nicht ganz umgestellt und morgens muss ich die beiden meist noch wecken (inklusive mir, ohne Wecker würde ich auch verschlafen :D). Dies führte auch bei mir dazu, dass ich am Mittwochnachmittag (auch noch mit Kopfschmerzen) auf die Couch legen musste und eine Weile schlief während die Kinder sich zum Glück gut beschäftigten. Dies war diese Woche kein Thema mehr. Die beiden haben das Malen entdeckt und verbringen aktuell viel Zeit mit Ausmalbildern oder auch anderen Spielen. Gestern war auch noch unser wöchentliches Playdate, es war also genug los.
Auch ich hatte tatsächlich die ganze Woche voll und die nächste wird es nicht anders sein. Trageberatungen, Termine bei Arzt und Chiropraktiker, Einkaufen und Haushalt… es war mir nicht eine Sekunde langweilig, im Gegenteil: es stapelt sich schon wieder einiges😀 Im Prinzip ist es ja gut, wenn viel läuft, aber es ist ja schon Halbzeit und ich habe bis zu den Weihnachtsferien noch eine gefühlt unendlich lange Taskliste! Ich möchte (so ungefähr in dieser Reihenfolge)…

  • die Schränke der Kinder sortieren (zu klein gewordenes raus, Herbst- und Wintersachen organisieren und evtl. nachkaufen wenn was fehlt. und Herbst wird es noch so schnell!
  • Sobald wir das Geschlecht wissen, möchte ich die Kisten mit zu kleiner Kleidung aussortieren/verkaufen/verschenken… und alles so herrichten, dass ich Ende Dez dann schon die Babysachen waschen und parat machen kann.
  • Auch Schuhe, Mützen etc. bedürfen einer Aussortierung/eines Updates.
  • Es gibt auch abgesehen davon noch genügend Schränke und Räume im Haus, die mal durchsortiert werden müssen…
  • Auch bei meinen Kleidern möchte ich mal rigoros aussortieren und gegebenenfalls verkaufen. Letzteres ist der noch grössere Aufwand weil man Fotos machen muss und diese angeschrieben irgendwo einstellen, dann Nachrichten beantworten etc.
  • Putzen: vor dem Winter ein Fenster nach dem anderen und auch sonst sollte es etwas reinlicher werden als bisher😀
  • Nähen, nähen, nähen. Für mich, die Kinder und das Baby🙂
  • Auch liegen hier noch genügend Bücher rum, die ich noch lesen sollte und so 2-3x die Woche würde ich noch gerne ins Fitness/Yoga gehen. Neben all dem der Haushalt/Kochen und je nach Auftragslage natürlich auch noch die Arbeit. Tja… ich schätze, dass mir wirklich nicht langweilig wird😀

Und heute noch nach einer erneuten Alptraumnacht (Schwangere träumen meist sehr viel sehr erschreckenden Mist) das, kurz vor Mittag:

Damit wünsche ich Euch ein schönes Wochenende!🙂 Mein Mann und ich werden morgen den ersten Teil des Hypnobirthing-Kurses besuchen. Bin schon sehr gespannt😉 So langsam wird es doch „fassbarer“… :) 

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SSW 19/20 – Halbzeit! :)

Da ich sausaumüde bin, heute nur ein kurzes Update. Nachdem ich mir wieder Sorgen um Sorgen machte, stand heute Nachmittag ein Frauenarzttermin an, den ich nervös erwartete. Zwar wunderte ich mich noch, dass ich jetzt schon den nächsten Ultraschall haben würde, aber dankbar für die Beruhigung, die ich nach dem Untersuch haben würde, sagte ich nichts. Natürlich begann genau vor dem Termin mein Unterleib zu zicken an, aber es schien alles gut zu sein…
img_7569Mein Mann begleitete mich und wir durften einen Blick auf unser Baby werfen🙂 Zwar mass mein Arzt den Oberschenkel, Kopf und Rumpf aus und konnte feststellen, dass das Baby so wächst wie es sollte, aber er will in zwei Wochen nochmals schallen weil er nicht alles so gut erkennen konnte wie er wollte. Dafür sei es nun doch noch zu klein. Auch das Geschlecht zeigte sich heute nicht. Dafür erfuhr ich, dass die Plazenta tatsächlich an der oberen Vorderwand liegt. Dies, so erfuhr ich schon einige Zeit davor in einer Facebook-Gruppe und wurde mir auch von der Hebamme bestätigt, sei wohl ein Grund dafür, dass ich das Baby noch nicht wirklich spüre. Zwar meine ich ab und zu, das könnte es nun gewesen sein, aber es sind seltene und sehr kurze Momente, so dass ich nicht klar zuordnen kann, dass dies nun eine Kindsbewegung war… also warten wir noch… Das Foto oben entstand im 3D-Modus und zeigt einen Teil des Gesichts. Ja, ich weiss, diese Bilder sehen immer ein wenig seltsam aus und nicht jeder erkennt es, aber ich finde man sieht es hier sehr gut🙂
Der Termin sorgte bei mir auch wieder richtig für Auftrieb, Entspannung und Vorfreude. Auch wenn ich noch immer irgendwie zögerlich bin… Und ich bin gespannt, ob man in zwei Wochen mehr sieht😉
Und sonst? Am Samstag besuchen mein Mann und ich den ersten Teil des Hypnobirthing-Kurses, auf den ich schon riesig gespannt bin (und, huch, ich sollte endlich mal das Buch dazu fertig lesen :D). Ihr habt sicher auch mitbekommen, dass die Schule gestern begonnen hat. Dazu erzähle ich aber mehr in einem separaten Beitrag Ende Woche😉 Bis jetzt ist es v.a. stressig weil ich beide Kinder noch nicht ganz alleine laufen lassen mag…

IMG_7450Seele: nach Knatsch am Sonntag leicht bedrückt… jetzt, nach dem Baby-TV heute und mit der Aussicht auf einen weiteren US in zwei Wochen wieder viel besser🙂
Untersuchungen/Arztbesuche: Ultraschall
Körper: Der Bauch wächst nun deutlich🙂 Auch die Oberweite ist wohl gewachsen.
Errungenschaften: Den „Mama-Koffer“ heute vom Frauenarzt mit Müsterli, Gutscheinen und Zeitschriften – gleich drin geschmökert🙂
Geht gar nicht: Stress – der Bauch reagiert sofort
Geht gut: Nähen, nähen, nähen – ich hänge wortwörtlich an der Nadel
Must have: Eiskalter Kaffee.

 

Märchenhotel

Märchenhaft entspannend: Das Märchenhotel „Bellevue“ in Braunwald

Familienfreundliche Hotels in der Schweiz – gibt es das? Bevor ich das Märchenhotel kennen lernen durfte, hätte ich wohl vehement mit dem Kopf geschüttelt. Als Familie in der Schweiz urlauben? Vielleicht auf dem Campingplatz im Tessin oder im Reka-Feriendorf. Aber sonst? Nun, man muss gar nicht so weit fahren, um zu entdecken, welch‘ wunderbares Hotel hier schlummert. Um genau zu sein: nur in den Kanton Glarus, auf direktem Weg Richtung Linthal und von dort mit der Standseilbahn ins autofreie Braunwald, ein kleines Feriendorf, 1256 müM.
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Herzlich empfangen werden wir, nachdem ein Elektromobil uns und das Gepäck an der Bergstation abgeholt und vor’s Hotel gefahren hat – ein altehrwürdiges Gebäude aus dem Jahr 1907. Im Eingangsbereich steht ein kleines offenes Glashaus, in dem Hasen und Meerschweinchen im Stroh wohnen. Die Kinder haben es sofort entdeckt und versuchen, die Tiere zu streicheln. An der Reception werden wir schon freundlich mit einem Willkommensgetränk

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„Zaubertrank“🙂

begrüsst, die Koffer werden auf’s Zimmer gebracht und auch wir werden wenig später persönlich mit dem Lift nach oben begleitet. Nicht irgendein Lift, sondern ein „Aquariumlift„. Schon kleben die kleinen Nasen und Hände wieder am Glas, dieses mal um die vielen, bunten Zierfische zu entdecken.
Als nächstes staunen wir Eltern: unsere Familien-Suite ist ein Traum! Sehr geräumig, modern (renoviert), und mit einer atemberaubenden Aussicht vom Wintergarten aus auf die imposante Bergwelt. Auch die Kinder springen gleich fröhlich durch das Zimmer, entdecken ihre Betten und fühlen sich gleich wie zuhause.
Da unsere Anreise etwas spät erfolgte, begeben wir uns gleich wieder einen Stock tiefer, wo Patric Vogel heute um 18 Uhr das tägliche Märchen erzählt. Die Kinder nehmen auf Fellen am Boden erwartungsvoll Platz. Die Türen schliessen, die meisten Eltern warten draussen und dürfen derweil schon mal die Tagesweine degustieren und mehr darüber erfahren – das (Wein-)Märchen für die Erwachsenen, sozusagen.

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Weindegustation

Dann dürfen die Kinder in „ihren“ Speisesaal wechseln, wohin wir sie begleiten. Hier gibt es zwei Gerichte zur Wahl, die ihnen an einem kleinen Buffet geschöpft werden, und ein Dessert. Hier beginnt dann auch das Abendprogramm für die Kinder, das täglich wechselt, und eine Hüpfburg. Dies alles natürlich betreut. Da das Hotel klein ist, dürfen sich die Kinder frei bewegen. Im „Märliland“ darf gespielt werden, es gibt ein kleines Kletter- und Bällebadparadies und eine lange Rutsche in den unteren Stock. Wir sind ganz baff, dass unsere Kinder uns nach ihrem Essen gleich wegschicken. Sie würden hier bleiben. Und das am ersten Abend… also machen wir uns auf zum Dinner für die Grossen, bedienen uns am Vorspeisen-Buffet und lassen uns dann die verschiedenen Gänge (auch hier gibt es jeweils eine Auswahl) servieren. Ab und zu kommt eins der Kinder in den Speisesaal weil es auf’s Klo muss oder sonst was zu berichten hat, ansonsten ist alles sehr entspannt. Ganz ungewohnt!😀 Aber natürlich prima😉

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So erwacht man gerne…🙂

Aber irgendwann ist Feierabend, wir zügeln wieder auf’s Zimmer, die Kinder putzen die Zähne über dem kleinen Becken, die Maus klettert ins Elternbett und der Grosse schläft im eigenen Bett ein. Zwar ist die Nacht etwas unruhig (Grosser hat Husten, Maus erwacht auch oft und ich schlafe sowieso in der ersten Nacht auswärts immer schlecht), aber dafür wachen wir mit einem wunderschönen Bergpanorama auf und können die morgendlichen Nebelschwaden beobachten…
Das Frühstücksbuffet bietet für alle etwas und kaum gegessen, sind die Kinder auch schon wieder verschwunden. Wir machen uns keine Sorgen, sie sind wahlweise bei der Fütterung der Geissen draussen oder der Hasen und

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Meerschweinchen oder machen den Spielbereich unsicher… doch wir wollen noch etwas erleben und nehmen uns den Zwerg-Bartli-Erlebnisweg vor, nicht den ganzen, der wäre zu lang, aber eine Teilstrecke davon. Ein Stück fahren wir mit der Seilbahn nach oben und von dort laufen wir dann eine Runde um die verschiedenen Stationen zu entdecken. Das Rindenhüttli mit den Tierspuren und besonders die Edelsteinspalte finden die Kinder sehr spannend. Das Wegstück, das wir liefen, war wirklich schön. Nicht zu steil und sehr grün🙂 Das Gebiet bietet zahlreiche, verschiedene Wander- und Erlebniswege, einige davon auch kinderwagentauglich. Im Hotel erhält man Broschüren und Karten und findet sich damit gut zurecht, man kann sich aber auch an der Reception beraten lassen, das Personal hilft sehr gern.
Nach unserer kleinen Wanderung durften die Kinder sich noch ein wenig im Hotelgarten austoben, der genügend Spielmöglichkeiten bietet – vom Trampolin über Schaukeln und Sandkasten bis zum Piratenschiff. Für Grössere hat es eine Kletterwand und etliche Fahrzeuge.

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Noch ein Zwerg… im Bademantel😉

Danach, ich konnte es kaum erwarten, kam für mich der Wohlfühl-Teil: Bademantel an und ab ins Hallenbad, das schön warm ist und auch eine Verbindung zu einem aussen liegenden, kleinen Infinity-Pool mit Sprudelbereich hat. Dort kann man wunderbar entspannen, die frische Luft geniessen und den Blick auf die Bergwelt. Über dem innen liegenden Becken sind Netze gespannt, welche die Kinder zum Klettern und Hangeln über dem Wasser nutzen können. Zudem gibt es eine separate Wasserrutschbahn, die vom Dach in die Halle führt. Für die ganz Kleinen gibt es ein Erlebnisbecken. Es gibt auch eine Kiste mit Spielsachen für’s Wasser und natürlich ein paar Liegen und Stühle damit die Eltern dem Treiben entspannt zusehen können😉 Nur die Familiensauna haben wir nicht genutzt.
In unserer Suite steckten wir die Kinder dann noch in die Wanne bevor auch dieser Tag mit Märli, einem feinen Essen und der Kinder-Disco abgerundet wurde. In dieser Nacht schliefen alle besser😉 Am nächsten Morgen mussten wir leider schon wieder die Koffer packen, dies taten wir aber gemütlich und allein, da die Kinder im Hotel mit der Fütterung der Tiere und Spielen beschäftigt waren und eigentlich auch noch gar nicht heim wollten. Zum Trost gab es als Abschiedsgeschenk eine Märli-CD mit nach Hause, die sie an die schöne Zeit im Märchenhotel erinnern soll… Danach liefen wir gemütlich den kurzen Weg hinunter zur Bergstation und fuhren mit der Standseilbahn wieder ins Tal.

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Aussenpool

Und bevor ich Euch nun mit weiteren Fotos von unserem kurzen, aber erlebnisreichen Aufenthalt „füttere“, hier noch unser Fazit: das Märchenhotel ist eine Reise wert. Wer Wert liegt auf einen besonders kinder- bzw. familienfreundlichen Ort, der ist hier mehr als richtig. Das Hotel ist klein und deshalb umso familiärer. Trotzdem bietet es wirklich alles, was das Herz begehrt: eine liebevolle und kompetente Kinderbetreuung, zahlreiche Spiel- und Unterhaltungsmöglichkeiten drinnen wie draussen und auch wenn das Hotel ganz auf die Kleinen ausgerichtet ist, so fehlt es nicht an Komfort und „Oasen“ für die Eltern. Im obersten Stock gibt es einen kleinen Wellnessbereich, welcher den Grossen vorbehalten ist. Hier kann man auch Massagen buchen. Während des Abendessens sind die meisten Kinder gut beschäftigt, so dass man in Ruhe geniessen kann. Die Suiten und Zimmer sind grosszügig gestaltet und man fühlt sich sofort wohl darin.

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Nochmals kurz im Wintergarten sitzen und geniessen bevor es wieder nach Hause geht…

Die Gastgeber, Nadja und Patric Vogel, sind ausserdem wirklich sehr bemüht und auch stets für ihre Gäste da. Man merkt, dass die beiden, die auch selber Kinder haben, für ihr Hotel leben. Nicht nur wechseln sie sich täglich ab um das Märchen zu erzählen, nein, sie helfen auch beim Frühstück und Abendessen bei der Bewirtung der Gäste mit, sind an der Reception oder im Hotelgarten anzutreffen.
Auch die Umgebung von Braunwald bzw. die Bergwelt bietet viel. Im Winter ein Skigebiet, im Sommer laden die zahlreichen Wege zu Entdeckungstouren ein. Man findet auch immer wieder Stationen mit Spielplätzen, Tieren etc., so dass sich auch die Kinder gut verweilen können.
Wir können also sowohl das Gebiet als auch das Hotel allen empfehlen, die sich einen ruhigen und entspannten Familienurlaub wünschen🙂 Schaut unbedingt auch auf die umfassende Website des Hotels um noch mehr zu sehen und zu erfahren!

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Wir bedanken uns herzlich bei Patric und Nadja Vogel und ihrem Team, dass wir ihr wunderbares Hotel besuchen und ihre Gastfreundschaft geniessen durften und wünschen ihnen weiterhin viel Erfolg mit ihrem märchenhaften Rifugium in Braunwald!🙂

Ferienende

Ferien-Endspurt. Nur noch 4 Tage…

Wehmut… die Ferien gehen zu Ende. Mitte Woche haben wir nun schon. Den Montag verbrachten wir noch gemütlich im Freibad bei warmen Temperaturen. Am Abend schon schlug das Wetter um. Gestern war es regnerisch und kühl, die Kinder durften gestern und heute an die „Waldtage“ in Schaan – ein Ferienprogramm, das in Liechtenstein angeboten wurde. Geplant waren die Tage zusammen mit dem Nachbarskind. Da er dann aber doch lieber zur Tagesmutter sollte (seine Mutter muss(te) die beiden Tage auswärts arbeiten), habe ich nur meine beiden hingebracht. Ich hatte schon Bammel, dass sich beide sträuben würden, aber nein, sie nahmen das Angebot gerne an und es gefiel ihnen sehr, so dass sie sich auch heute wieder auf den Wald freuten – schön!🙂 Ich erledigte in der Zeit allerhand (Einkaufen etc., Nähen, Bloggen, Organisatorisches, Umstandsmode sichten, die ich bestellt hatte, Besuch beim Chiropraktiker wegen der in der Schwangerschaft Probleme bereitenden Hüfte, Kochen für den Mann und mich, Sachen zusammenpacken, wofür erfährt ihr gleich…) und die Zeit ging um wie nichts! Gestern holte ich die Kinder dann ab, besorgte für den Mann noch Medis (Sommergrippe, hoffe es ist heute besser…) und besuchte ein Schuhgeschäft. Es kam mir natürlich erst gestern Morgen in den Sinn, dass der Grosse keine Regenstiefel mehr hat! Die waren nämlich längst kaputt und durchlässig geworden. Über den Sommer war das aber wurst, ich würde mich dann im Herbst um neue kümmern. Dass er im Wald welche brauchen würde, auf die Idee kam ich nicht😉 Also gestern als Alternative einfach die noch zu grossen Winterstiefel für die Maus ohne Innenschuh angezogen – ging gut😉 Nebst Regenstiefel wollte ich noch je ein wasserfestes Paar normale Treter für Schule/KiGa für die beiden und da alle Schuhe reduziert waren, durfte der Grosse noch ein Paar Dino-Sandalen mitnehmen, ohne die er das Geschäft nicht verlassen wollte. Kooperativ ist anders… nun ja. Hoffen wir, die Sonne lässt sich doch noch ein paar mal blicken denn nächstes Jahr sind die Sandalen sicher zu klein!😛 Unsere Ausbeute seht Ihr auf der Facebook-Seite😉
Auf jeden Fall weckte mich die Maus heute schon um 7 Uhr und wollte gleich in den Wald😀 So viel zum Thema Ausschlafen in den Ferien… Ja, und heute Nachmittag düsen wir dann nochmals in einen Kurzurlaub und zwar werden wir dem Märchenhotel in Braunwald für zwei Nächte einen Besuch abstatten. Ich freue mich schon riesig auf die Familienzeit und das Hotel, dessen Fotos schon mal ganz gut ausschauen🙂 Natürlich werde ich von dort in den sozialen Medien berichten und nach der Rückkehr auch hier auf dem Blog🙂 Ferien in der Schweiz macht man schliesslich nicht alle Tage!😉
Am Freitagnachmittag sind wir dann wieder zurück, am Samstagabend feiert das Nachbarskind noch Geburtstag und dann geht’s wirklich bald wieder los mit dem (neuen) Alltag mit einem Schul- und einem Kindergartenkind. Die erste Woche ist bei mir leider auch schon vollgepflastert mit Terminen, aber die Nachmittage mit den Kindern sind frei – für Hausaufgaben und was auch immer uns Spass machen könnte😉

Wünsche allen eine gute Restwoche! Geniesst es noch!🙂 Seid Ihr schon parat für das neue Schuljahr? Freuen sich Eure Kinder?🙂

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Produktvorstellung mit Rabattcode: Stickerkid – Personalisierte Aufkleber und Etiketten

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Set mit Namensstickern, Bügeletiketten und Schuhaufklebern

Schon vor einem Jahr habe ich die Aufkleber von Stickerkid getestet und habe je ein Set von Namensstickern für meine Kinder bestellt. Nun, da der Grosse in die Schule und die Maus in den Kindergarten kommt, musste Nachschub her. Zudem wollte ich dieses Mal nicht nur Sticker, sondern bestellte gleich ein ganzes Set damit ich auch die Schukaufkleber und die Bügeletiketten testen konnte. Gerade im Hinblick auf die Schule halte ich es für praktisch, wenn der Grosse sein Schuhpaar so von den anderen unterscheiden kann. Und da sich auch keine Kindergärtnerin mehr darum kümmern wird, dass keins der Kinder Mütze oder Jacke vergisst, ist das Anbringen von Bügeletiketten sicher nicht verkehrt.

 

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Die kleinen Aufkleber passen perfekt auf Farbstifte…

Damit beide Kinder von den Etiketten und Stickern profitieren können, habe ich dieses Mal alle bis auf die ganz kleinen und schmalen Namenskleber (die benutze ich z.B. für die Farbstifte im Etui) mit „Familie Beck“ beschriften lassen plus unserer Telefonnummer. Erstens kann ich, sollte ich dann noch übrige haben, sie auch für unser 3. Kind nutzen, zweitens muss ich nichts auswechseln wenn z.B. die Maus ein Kleidungsstück des Grossen nachträgt etc. und drittens habe ich schon den Einwand gelesen, dass es nicht unbedingt zum Schutz des Kindes beitrage, wenn ein Fremder den Namen von einem Gegenstand ablesen könne. Auch wenn ich nicht glaube, dass dies mein Kind mehr in Gefahr bringt als sonst, so ist das, wie ich finde, ein gutes Argument, die Sticker und Etiketten unbedarft zu nutzen und dies eben, auch bei Geschwisterkindern. Die ganz persönlichen Gegenstände des Kindes kann man dann ja mit dem Namenssticker versehen statt mit dem „Familien-Aufkleber“. Im Prinzip könnt Ihr die Sticker und Etiketten sowieso so beschriften wie Ihr wollt. Auf der Website von Stickerkid kann man sie nämlich einfach und schnell selber designen da Hintergrund- und Schriftfarbe, Schriftart und Motiv aus einer grossen Auswahl frei gewählt werden können. Auch wer ein Paket bestellt, kann jede Sticker-Art individuell gestalten. Auf einer Vorschau sieht man dann, wie die Etiketten und Sticker aussehen werden – sehr praktisch!

 

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…oder auf Finkli.

Da ich die Aufkleber schon seit einem Jahr nutze und damit auch die Trinkflaschen der Kinder beschriftet habe, die ich immer in den Geschirrspüler gebe, kann ich sagen: die Qualität stimmt. Die Kleber überstehen den Geschirrspüler und das auch über mehrere Monate hinweg.

 

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Dezent in rosa: die Bügeletiketten für die ganze Familie😉

Die Bügeletiketten scheinen ebenfalls gut zu halten und sollen auch das Waschen in der Maschine problemlos überstehen. Sie sind ganz einfach anzubringen. Einfach vom Bogen ablösen (sie kleben danach nirgends), an der gewünschten Stelle platzieren (z.B. auf dem Kleidungsetikett oder unter dem Kragen auf der linken Stoffseite), ich empfehle dann einen Bogen Backpapier darüber zu legen (verhindert, dass das Etikett am Bügeleisen kleben bleibt) und dann für 20 Sekunden mit dem Bügeleisen auf Stufe 3, ca. 160 Grad sind das, darüber halten oder leicht hin und her gleiten. Danach hält das Etikett.
Für die Namensetiketten habe ich übrigens das selbe Design wie für die Bügeletiketten gewählt. Mir gefiel der Regenbogen sehr. Dazu habe ich „Fam. Beck“ und unsere Telefonnummer geschrieben. Bei den Schuhen hatte es auch noch Platz für den Wohnort. Es gibt übrigens auch sehr grosse Sticker, wo auch noch Adresse oder andere wichtige Angaben Platz hätten: Schaut Euch einfach mal das Sortiment an🙂

 

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So werden Schuhe bestimmt nicht mehr verwechselt. (Unten habe ich versucht, unsere Telefonnummer zu retuschieren :D)

Auch das Anbringen der Sticker funktioniert reibungslos. Sie haften noch nicht von Anfang an bombenfest, so dass man sie problemlos nochmals versetzen kann, wenn sie verrutscht sind. Einfach nicht zu sehr dehnen beim Aufkleben, da sie nachgeben und so „verzogen“ werden können. Aber das merkt man eh gleich.

 

Die Sticker kann man wirklich für alles Mögliche nutzen: Schaufel und Eimer für den Spielplatz (da weiss man am Ende oft nicht mehr, wem was gehört😉 oder das Freibad, Dreirad, Roller oder Fahrrad, Velohelm, Schlitten, Lineal, Schulbücher, Zahnpasta und -bürste für die Kita und vieles mehr.

Damit auch Ihr Euch für den Schulanfang noch eindecken könnt (die Bestellung landet spätestens nach 2 Tagen in Eurem Briefkasten😉, habe ich Euch heute einen Rabattcode mitgebracht. Mit BLOG8816 erhält Ihr bis zum 21. August 10% Rabatt auf alles ausser Gutscheine und könnt so das Angebot auch einmal testen🙂

Die Sticker kommen in einem schönen Brief als Kuvert und können sogleich verwendet werden😉

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SSW 17/18 – Hebammenbesuch und Geschwisterkinder

„Ihr Baby ist so gross wie eine Ingwerwurzel“

Ich muss nicht mehr erwähnen, wie sehr ich mich gestern Abend über den Besuch der Hebamme gefreut habe. Ich war auch recht nervös und die Kinder entsprechend ein wenig sehr aufgedreht. So wurde der Besuch auch fast zum Familienevent. Denn dieses Mal hatte die Hebamme eine Liege und ein riesiges Kissen dabei weil ich massiert werden sollte. Aber erst mal hörte sie sich die Herztöne and, und siehe da, rund 150 Schläge, wir haben sie alle prima hören können. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Bauchumfang im Liegen war 96cm. Soweit scheint also alles gut zu sein. Mehr weiss ich dann, wenn in etwa einem Monat(?) der nächste Ultraschall ansteht.
Natürlich wollten dann auch die Kinder ihr Herz schlagen hören und der Blutdruck wurde auch gleich bei allen gemessen😉 Danach bekam ich eine Massage während die Kinder recht wild um uns herumturnten und die Maus sogar vom Sofa knallte :-O. Das nächste mal kommt die Hebamme dann morgens, wenn die Kinder weg sind, was ich ihr nicht verübeln kann😉
18wAber ich fand es gut, dass sie (und der Mann, der sich dann aber zurückzog😉, die Frau mal kennen lernen, die uns bei der Geburt beistehen wird und dass sie das Baby auch mal „hören„. Es ist wirklich herzallerliebst, mitzuerleben, wie sich die Kinder nun doch langsam für ihr Geschwisterchen interessieren, Fragen stellen, Pläne schmieden und (vor allem die Maus macht das) den Bauch streicheln, mit ihm sprechen und „auf’s Baby schauen“. Letztens, als wir schlafen gingen, deckte sie nämlich meinen Bauch gut zu, „damit das Baby nicht kalt hat„. Das sind dann so richtige Herzmomente, in denen ich sicher bin, dass alles gut wird und mein grosses Kind noch mehr liebe als sonst schon. Einfach für diese Gesten und weil ich sie so dann auch mit dem Baby sehe wenn es da ist… Da möchte ich dann auch, wie es viele tun, wenn der Bauch grösser ist, die Kinder mit Handmalfarben den Bauch bemalen lassen und Fotos davon machen. Das wird sicherlich eine schöne Erinnerung. Habe ich bisher nämlich nie gemacht, auch einen Gipsabdruck nicht. Aber das Bemalen fotografisch festhalten, das wird sicher ein Spass🙂
Für mich ist das hier wirklich ein Novum, zwei schon etwas ältere Kinder zu haben, die die Schwangerschaft so richtig mitbekommen. Mein Grosser war bei der Geburt der Maus 21 Monate alt. Er hat schon gesprochen und sicherlich auch mal den Bauch gestreichelt, aber ein Kind in dem Alter versteht noch nicht so ganz, was auf es zukommt und kann das Ganze weniger einordnen. Zwar dachten meine beiden gestern auch, dass das Baby jetzt schon kommt, weil die Hebamme da war, aber ich erkläre dann immer wieder, dass es erst nach Weihnachten, im Winter soweit sein wird… Ein Gefühl für Zeit haben die Kleinen eben schon noch nicht so wirklich😉

Seele: Da die Kinder heute zu Opa ins Tessin gefahren sind und damit eigentlich zum ersten mal so richtig weit weg von mir sind, denke ich sehr viel an sie. Auch wenn ich die Zeit für mich sicher gut nutzen kann und mein Mann und ich für Samstag noch einen Kinoabend geplant haben, so werde ich am Sonntag doch sehr froh sein, die beiden wieder zu sehen (auch wenn das bedingt, dass wir an dem Tag sehr lange Auto fahren werden müssen, bäh! Aber der Bauch ist ja zum Glück noch nicht so gross, so dass es für mich wohl auszuhalten sein wird…)
Untersuchungen/Arztbesuche: Nur die von der Hebamme gestern. Urintest, Bauch und Blutdruck messen, Herztöne, Gebärmutter von aussen abgetastet. Geburtsprotokolle gemeinsam angeschaut.
Körper: doch, nun bin ich auch langsam überzeugt, dass der Bauch wachst und theoretisch müsste das richtige Wachstum nun auch beginnen (hilfe!)😀
Errungenschaften: Der Hebammenbesuch war für mich nochmals eine wichtige Bestätigung, so dass ich nun die ein oder andere Umstandsklamotte geordert hab‘. Ich hab‘ irgendwie gar nicht so viel von den letzten beiden Schwangerschaften und möchte das nun nochmals so richtig mit schönen Kleidern geniessen können🙂 OK, gut, das meiste sind Basics, und 2-3 Teile will ich mir noch selber nähen, aber dennoch…🙂
Geht gar nicht: Der Geruch der Handseife in der Küche. Wann wird die endlich leer!? Zu lange so halbgebückt über dem Tisch stehen – da macht sich die Hüfte bemerkbar:/
Geht gut: Training läuft noch immer bestens, auch wenn ich es nur rund 2x die Woche schaffe😛 Nähen.
Must have: Unser neues Familienbett – Platz ohne Ende😀

 

yumbox

Produkt-/Shopvorstellung: Die Yumbox bei Nikimo.ch (mit Gutscheincode)

Als bekennender Japan-Fan (und ehemalige Japanologie-Studentin) warte ich eigentlich seit der Geburt meiner Kinder darauf, ihnen wunderschön-perfekte obento-Böxli zum Znüni kredenzen zu dürfen. Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Mein Sohn entpuppte sich als äusserst heikles Kind, das zum Znüni meist nur genau eine IMG_7298Essware tolerierte und das meist über Wochen unverändert. Mit Obst und Gemüse musste ich ihm sowieso nicht kommen. Nun gut, Projekt aufgeschoben. Aber nicht aufgehoben, denn der KiGa-Start meiner Tochter steht kurz bevor und sie ist nicht heikel! Yeehaw! Ich muss an dieser Stelle aber alle enttäuschen, die sich schon auf tägliche Bentobox-Bilderfluten freuen, wie sie in gewissen Mamablog- und Insta-Accounts oft zelebriert werden. Japan in Ehren, aber ich werde nicht um 5 Uhr aufstehen, um Toast mit Förmli auszustechen und Mini-Äuglein und –Mündchen für Eier, Erdbeeren und dergleichen zu formen. (Ich gebe zu, Spiesschen und Ausstecher zu besitzen, aber zu selten zu nutzen😉 Meine Znüniboxen werden wohl etwas simpler einfach geschnippeltes Obst/Gemüse und irgendwas dazu Gekauftes, kohlenhydrathaltiges enthalten und keine aufwendigen Mini-Wraps/-Pancakes und dergleichen.

IMG_7296Dennoch: eine anständige Bentobox, die den Schein wahrt, musste her. Auf nikimo.ch bin ich auf die Yumbox gestossen, die es in verschiedenen Ausführungen gibt – mit mehr oder weniger Fächern. Der Clou an der Box ist, dass sie dank des herausnehmbaren, transparenten Fachs und einem passenden Gummibereich im Deckel (am besten schaut Ihr Euch die Fotos an :D) auslaufdicht ist! Zwar empfiehlt der Hersteller keine Flüssigkeiten, was auch nicht Sinn macht, aber eine Dip-Creme, Joghurt oder Quark kann problemlos eingefüllt werden können. Das habe ich auch getestet und es funktioniert. Lediglich bleibt halt ein Rest am Deckel wenn man die Box nicht gerade transportiert hat. Das war aber nicht störend.

IMG_7297Die Yumbox habe ich einmal für mein Schulkind, das vlt doch noch irgendwann auf den Geschmack kommt, in orange, und einmal für die KiGa-Maus in pink bestellt. Beide mit je 4 Fächern, weil ich das ausreichend fand. Ins grössere Fach passt gut ein Sandwich, eine Scheibe Toast oder Brot oder einfach geschnippeltes Obst/Gemüse, Kekse und dergleichen. In die restlichen Fächer lassen sich z.B. Beeren, Cherrytomaten, Käsestückchen o.ä. unterbringen und im runden Fach z.B. ein Dip oder eine kleine Süssigkeit.

Fazit:

img_7364Die Yumbox ist geräumigdicht und einfach zu öffnen, auch für Kinder. Dank des herausnehmbaren Faches lässt sie sich gut reinigen. Bitte dafür die obere Schublade im Geschirrspüler verwenden. Die Box an sich kann man gut selber abspülen, da sie nicht unbedingt (allzu) schmutzig wird.
Für mich gibt es nur etwas, das man als Nachteil ansehen könnte. Die Boxen sind relativ schwer und aus Hartplastik. Aufgrund des Gewichts würde ich sie jetzt nicht dem kleinsten Kind schon in den Rucksack stecken. Zudem hätte ich die Befürchtung, dass sie beim Fallenlassen auf hartem Boden Schaden nehmen könnte. Aber für alle, die eben nicht alles in einem transportieren wollen und auch nicht drei verschiedene Boxen verwenden möchten, kann ich die Yumbox nur empfehlen. Und wir kennen das alle: Aufgeschnittene Gurken u/o Tomaten in derselben Box wie Brot – das kommt nicht gut! Da ist ein latschiges Brot vorprogrammiert. Ich fand auch schon schwimmenden Käse vor – bäh!😛 Und da wir oft auch für kleinere Wanderungen oder den Freibadbesuch Boxen packen und ich auf Obst und Gemüse dabei nicht verzichten will, ist für mich eine Unterteilung in der Box eben Pflicht😉

Und damit auch Ihr die Boxen (oder etwas anderes aus dem tollen Shop – z.B. farbenfrohe und qualitativ hochwertige Kinderbekleidung aus Skandinavien – schaut doch einfach rein!😉 mal ausprobieren könnt, habe ich Euch heute einen Gutscheincode mitgebracht: Mit dem Code „mal2“ erhält Ihr 10% auf alle Produkte (exkl. Sale)! Der Code ist bis zum 31. August gültig. Im August wird nochmals eine grössere Lieferung an Yumboxes erwartet. Evtl. müsst Ihr für Euer Wunschmodell also in ein paar Tagen nochmals reinschauen. Viel Spass beim Shoppen!🙂

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Ferienalltag – noch 2 Wochen

August. Schon! Das 2. Halbjahr hat begonnen. Und ich kann Euch sagen, es wird wieder „ratz“ und „fatz“ machen und wir sitzen unter dem Weihnachtsbaum! Der August läutet (heute ganz passend bei Regen) die eher kühlere Jahreszeit ein (OK, es gab schon Spätherbste mit 20 Grad, also mal sehen…😉, v.a. aber bedeutet er für mich eins: ein neuer Lebensabschnitt für beide Kinder! Ich weiss gar nicht, wie ich das beschreiben soll, aber mit dem Schul- und KiGa-Eintritt sind für mich so viele Emotionen verbunden! Einerseits habe ich sehr viele Bilder vor mir aus meiner eigenen KiGa-/Schulzeit, so viele Erinnerungen, andererseits ist es nochmal mehr ein loslassen müssen, ein Wachsen meiner Kinder, ein weiterer, grosser Entwicklungsschritt. Sie werden gross, ja, mit jedem Tag mehr. Und das ist hart, aber notwendig, und macht das Leben aus. Dennoch wird man sich als Mutter wohl nie daran gewöhnen (mein Mann sieht das pragmatischer😉. Schon beim KiGa-Abschied des Grossen hätte ich fast geheult, dann der Kita-Abschied der Maus letzte Woche… für mich wohl auch bewegender als für sie. Irgendwie gut, denke ich nun, darf ich nochmals von vorne anfangen. Denn ja, jetzt käme die grosse Freiheit für mich, aber im Hinblick auf mein Leiden in Bezug auf das Grösserwerden der Kinder, besänftigt mich ein weiteres Baby ja vielleicht😀
Wie auch immer… noch zwei Wochen und ein neuer Lebensabschnitt startet. Auch wenn sich äusserlich nicht so viel verändert. Der Grosse wird mehr zuhause sein als vorher im Kindergarten. Und die Maus wird halt zwei Vormittage mehr aus dem Haus sein als sonst. Innerlich ist es für beide Kinder eine Umstellung, v.a. für den Grossen, denke ich, der nun an einen anderen Ort muss, weiter weg, und mit einigen neuen Kindern. Und natürlich beginnt nun das Lernen und das Spielerische aus dem KiGa, v.a. das Freispiel mit den anderen Kindern, wird wohl mehr oder weniger verschwinden.
Heute morgen sind die Kinder noch bei der Nana und ich werde mich an meine geliebte Nähmaschine setzen. Das werde ich sicher noch öfter tun, denn ich habe noch einige Projekte in der Schublade. Und irgendwann werde ich dann auch mit Babykleidung beginnen🙂 Ansonsten habe ich mir auch genug vorgenommen für die Schulzeit. Überall will ich entrümpeln, entsorgen, aufräumen…
Und an die morgigen Termine, die ich habe, müssen die Kinder eben mit. Am Mittwoch haben wir noch Playdates ausgemacht und dann ist die Woche eh schon fast um weil mein Vater die Kinder für’s Wochenende ins Tessin holt, wo wir sie dann am Sonntag wieder holen. Ich hoffe auf nicht zu viel Stau!!
Und nächste Woche werden wir noch zwei Hoteltage in der Schweiz haben, als Familie🙂 Ich werde berichten😉
Meine Befürchtungen, die zwei verbleibenden Wochen ohne Mann (der musste heute wieder ins Büro) würden furchtbar, lösen sich damit wohl in Luft auf. Eigentlich habe ich die letzte Woche zuhause auch sehr genossen, denn es war wirklich relativ entspannt. Kaum Streit, die Kinder haben sich gut beschäftigt und unsere beiden Freibadbesuche waren auch gemütlich, da die Bäder nicht voll waren und wir nicht mehr ständig ein Auge auf die Kinder haben müssen, da sie nun doch schon recht vernünftig sind. Auch kamen wir selber zum Baden, da beide nun auch in den Nichtschwimmerbereich wollen. Das Baby-/Kleinkindbecken wird langsam langweilig😉
Schätze die Tage werden schneller um sein, als ich auf 10 zählen kann. Heute regnet es, aber wenn demnächst mal wieder die Sonne kommt, werde ich die Tasche fürs Freibad packen🙂 Das wird auch nach Schulbeginn noch möglich sein, da wir ja einige freie Nachmittage haben und die heissesten werde ich dann lieber im und am kühlen Nass verbringen.

Noch kurz ein Schwangerschafts-Update: 

Am Mittwoch Abend kommt die Hebamme zu uns, ich freue mich schon wieder sehr, da ich das Baby noch nicht spüre und entsprechend besorgt bin😛 Keine Ahnung, warum ich

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16./17. Woche mit Avocado-grossem Baby😉

beim 3. Kind sooo viel besorgter zu sein scheine… ach, ich habe auch das Gefühl, dass mein Bauch kaum wächst, aber vermutlich sollte ich froh sein, denn der hat noch ein halbes Jahr Zeit um so richtig gross zu werden und mir das Leben sprichwörtlich schwer zu machen😀 Auch sieht man auf den Fotos schon, dass sich was getan hat…
Lustigerweise habe ich dieses mal auch das Gefühl, ich sei schon ewig schwanger, während ich bei der Maus das Gefühl hatte, die sei extrem schnell um gewesen. Aber damals hielt mich halt auch der kleine Grosse auf Trab😉 Jetzt habe ich tatsächlich mehr Zeit und Musse für meinen Bauch😉
Leider begann offenbar die schlaflose Zeit. Bis vor ein paar Tagen schlief ich wunderbar und wohl fast durch sofern mich keins der Kinder weckte. Nun erwache ich meist 1-2x von selber nachts, muss logischerweise auf’s Klo und kann danach nicht mehr gescheit einschlafen. Ich schiebe es auf die Schwangerschaft, weil das meist so ein Begleitsymptom ist. Auch habe ich oft recht verstörende Träume, aber auch das ist normal. Schätze, das Unterbewusstsein arbeitet eben auf Hochtouren, auch noch wenn es das 3. Kind ist… Mittags habe ich mich dennoch kaum mehr hingelegt. Einerseits ist das gut, denke ich, andererseits bin ich am Abend entsprechend kaputt.
So… und beim FA muss ich auch noch einen Termin ausmachen, schätze mal so für in 3-4 Wochen für den nächsten US? So sicher bin ich gar nicht mehr, aber ich solle Anfang August mal anrufen. Warte aber gerne bis die Hebi da gewesen ist😉

Habt’s eine gute Woche!🙂

 

 

Familienbett

Ein Familienbett – jetzt haben wir’s

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Foto vom Juni 2015. Ich glaube man sieht hier gut, wie klein das Doppelbett war. 

Lange habe ich meinem Mann immer wieder von Familienbetten erzählt und ihm Fotos privater Projekte gezeigt, die ich im Netz oder in den sozialen Medien fand. Für mich war zwar leider erst beim zweiten Kind klar, dass es am einfachsten für mich ist, wenn das Baby bei mir schläft, weil ich dann nachts nicht aufstehen muss, sondern auch im Halbschlaf stillen und wieder wegdösen kann. Ausserdem brauchte unsere Tochter diese Nähe auch. Und das heute noch zum Teil. Zwar haben wir ihr zum 4. Geburtstag ein eigenes Zimmer eingerichtet, doch es gab immer mal wieder einen Abend, an dem sie lieber bei uns schlafen wollte. Auch der Grosse hat bisweilen mal nachts einen Albtraum und möchte dann zu uns unter die Decke. Mit der Maus als Baby war der Platz dank Beistellbett kein Problem. Aber als sie grösser wurde und wir das Beistellbett nicht mehr brauchten (dies auch, weil sie eigentlich sowieso zwischen mir und meinem Mann lag), wurde unser 1,60m breites Bett relativ eng. Als Mama beherrscht man ja mit der Zeit die Kunst, am Bettrand zu schlafen, wie es so schön heisst, denn die Maus klebt sowieso meistens an mir😉 Wenn aber der Grosse kam, litt mein Mann. Unser Sohn ist alles andere als ein ruhiger Schläfer und beansprucht auch sehr viel Platz. Entsprechend zog mein Mann dann entweder irgendwann des Nächstens genervt aus oder war am Morgen entsprechend gerädert. Beides nicht ideal, wenn man im Job funktionieren muss. Der Leidensdruck war aber nie gross genug, um etwas zu ändern. Ich schlug schon vor, einfach ein breiteres Bett zu kaufen, aber das wäre insofern doof gewesen, als wir dann die guten Matratzen und die Roste nicht mehr gebrauchen hätten können.

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Den Wagen gefüllt beim Möbelschweden😉

Im Hinblick auf unser Januarbaby habe ich der Maus ja ein grosses Bett gekauft und das Beistellbett vorsorglich bei ihr im Zimmer platziert, damit ich dann dort und der Mann alleine in unserem Bett schlafen kann. Nun meinte er wohl, das Baby werde dann ja doch bei uns schlafen und eines Morgens, nachdem beide Kinder wieder bei uns genächtigt hatten (4 Personen auf 1,60m ist einfach etwas wenig :D), fand ich ihn über iPad, Schreiber und Papier brüten und zig mal mit dem Meter im Schlafzimmer zu messen. Ich wunderte mich sehr, was er da jetzt wieder plant und er wollte erst auch gar nicht so recht mit der Sprache herausrücken. Aber nur wenige Tage später, am Dienstagmorgen, fuhren wir nach St. Gallen zum Möbelschweden und besorgten alles Nötige für des Mannes Pläne. Am selben Tag räumte er das Schlafzimmer aus und begann, Möbel zusammenzubauen, anzupassen (sägen) und zu verschrauben… Am

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Erst mal die Möbel zusammenbauen…

Donnerstagmorgen besorgte er dann noch Holzzuschnitte um die Eigenkonstruktion zu finalisieren und gestern Abend schliefen wir dann auch schon alle vier im fertigen Bett😀 War ja klar, dass beide Kinder das neue Bett testen wollten und siehe da, wir hatten alle gut Platz auf nun 2,50m!😀 Zwar füllt das Bett nun fast das gesamte, eher kleine Schlafzimmer (wir planten es von Anfang an nur als Schlafzimmer, da wir die Ankleide in einem separaten Raum haben, drum brauchten wir nicht mehr Platz), aber es wird wohl kaum die nächsten 10 Jahre so sein. Irgendwann werden wir die Geschichte wieder abbauen und zum herkömmlichen Bett zurückkehren sobald keins der Kinder mehr des Nachts zu uns schleicht😉
Das Familienbett ist sicherlich kein perfektes Designkonstrukt, aber es soll ja auch v.a. den Zweck erfüllen. Und auf diese Weise konnten wir beide Matratzen und Roste behalten und haben einfach noch ein weiteres Set dazu gekauft.
Durch den Unterbau mit Kallax-Möbeln ist das Bett sehr hoch geworden, woran ich mich erst mal gewöhnen muss. Es bedingt dann auf Januar hin natürlich auch die Erweiterung durch einen guten Rausfallschutz. Wenn Ihr fragen habt, nur zu😉

Wie ist das bei Euch, sofern Ihr auch ein Familienbett habt? Habt Ihr auch selber etwas konstruiert oder konstruieren lassen? Oder habt Ihr einfach ein weiteres Bett dazugestellt?

So, und nun lasse ich Bilder sprechen…

Das Chaos lichtet sich, das Bett kann bezogen werden… die Fotos sind nicht perfekt, aber ich hoffe, man erkennt einigermassen, wie gross es ist😀

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Wir hatten vorher nicht mal Nachtkästchen. Durch den Aufbau hinter dem Kopfende und den Fächern unter dem Bett, ist nun endlich auch Platz für Handy (Wecker), Trinkflaschen etc. entstanden. Für die Fächer kaufe ich dann noch den ein oder anderen Korb nach, z.B. zum Verstauen von Stoffwindeln, Nuscheli etc.

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Der Tritthocker (den habe ich zusammengebaut😉 Hihi, das einzige, was ich konnte😀, dient als erleichterter Ein- und Ausstieg für die Maus…